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Berlin (epo.de). - Die Bundesregierung unterstützt den Reformprozess in Ecuador und erhöht ihr Engagement für den Erhalt der natürlichen Ressourcen in dem südamerikanischen Land. Das ist das Ergebnis der deutsch-ecuadorianischen Regierungsverhandlungen, die jetzt in Berlin abgeschlossen wurden. Für Maßnahmen zur Staatsmodernisierung, Dezentralisierung, Verbesserung des Managements von Naturschutzgebieten und Armutsbekämpfung hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 23 Mio. Euro für die nächsten drei Jahren zugesagt.
 
Ecuador besitzt große Bestände an tropischem Regenwald, die erheblich zur Stabilisierung des weltweiten Klimas beitragen. Das südamerikanische Land verfügt darüber hinaus über eine weltweit einzigartige Biodiversität. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit, so das BMZ, ziele daher vor allem auf den Schutz der Umwelt und der Naturressourcen ab.

Ein zentrales Anliegen der Bundesregierung sei es, die Lebenssituation der Bevölkerung in den Einflusszonen der Naturschutzgebiete zu verbessern. Durch ökologisch nachhaltige Formen der Landwirtschaft und die Bezahlung von Umweltdienstleistungen soll die Umwelt erhalten und das Einkommen der Bevölkerung gesteigert werden. Begleitend dazu leistet das Bundesumweltministerium finanzielle Unterstützung und Beratung für das nationale Schutzgebietssystem Ecuadors.
 
Ein zweites Feld der Zusammenarbeit ist die Staatsmodernisierung in Ecuador, insbesondere der auch in der laufenden Verfassungsgebenden Versammlung diskutierten  Dezentralisierung. Hier berät die deutsche Entwicklungszusammenarbeit die ecuadorianische Regierung dabei, Staatsaufgaben zunehmend dezentral auf die Ebenen des Staates zu verteilen und so Entscheidungen näher an die Bevölkerung heran zu bringen. Gleichzeitig werden Gemeinden darin unterstützt, Grunddienste wie Trinkwasser und Abfallbeseitigung  bereit zustellen und so die Lebensverhältnisse der Menschen zu verbessern.

www.bmz.de

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