Minister Armin LaschetBonn (epo.de). - Mit einer Rede von Bundespräsident Horst Köhler beginnt am Donnerstag die 2. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik. Die zweitägige Konferenz konzentriert sich auf "neue Impulse für die Entwicklungszusammenarbeit der Länder, Regionen und Kommunen". Unter anderem sollen Erfahrungen mit Entwicklungspartnerschaften zwischen europäischen und afrikanischen Kommunen ausgetauscht werden.

Veranstalter der 2. Bonner Konferenz (die erste fand 2007 zum Thema Migration statt) ist das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MGFFI). Auch das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE), die KfW- Entwicklungsbank und der Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) sowie die Stadt Bonn waren bei der Organisation beteiligt.

Als Rednerinnen und Redner werden die südafrikanische Ministerpräsidentin der Provinz Western Cape und ehemalige Bürgermeisterin von Kapstadt, Helen Zille, die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul, MGFFI-Minister Armin Laschet (Foto), der Vorsitzende des Ausschusses für Entwicklungshilfe der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Eckhard Deutscher, der Direktor des Instituts für Demokratisches Regierungshandeln in Ghana, Emmanuel Akwetey, der ruandische Senator Jean Baptiste Bizimana, Bonns Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann, und KfW-Vorstand Wolfgang Kroh erwartet.

"Gerade in Zeiten der globalen Wirtschaftskrise können Länder und Kommunen zur Armutsbekämpfung beitragen, da sie ihre Entwicklungszusammenarbeit innerhalb nachhaltiger, partnerschaftlicher Strukturen durchführen", sagte Minister Laschet. Die Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik 2009 strebe einen intensiven Austausch zwischen Europa und Subsahara-Afrika an. Anknüpfend an den Ministerpräsidenten-Beschluss zur Entwicklungspolitik der Länder vom Oktober 2008 will die Konferenz die Aufgaben von Ländern, Regionen und Kommunen in der neuen Architektur der Entwicklungszusammenarbeit thematisieren.

An der Konferenz nehmen nach Angaben des MGFFI rund 500 internationalen Experten und Entscheidungsträger aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft teil.

Foto: NRW-Minister Armin Laschet © MGFFI

bonn-conference.nrw.de

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