Erich StatherIstanbul (epo.de). - Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) will dem Internationalen Währungsfonds (IWF) neun Millionen Euro zur Verfügung stellen, um Steuersysteme in Entwicklungsländern zu stärken und so die Einnahmen der Entwicklungsländer für Entwicklung und Armutsbekämpfung zu erhöhen. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten BMZ-Staatssekretär Erich Stather und IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn auf der Herbsttagung von IWF und Weltbank am Montag in Istanbul.

"Wir begrüßen sehr, dass der IWF sich in Zukunft stärker der Steuersystementwicklung in Entwicklungsländern annimmt. Sozial ausgewogene, transparente und effektive Steuersysteme sind die grundlegende Voraussetzung für Armutsbekämpfung, nachhaltige Entwicklung und soziale und wirtschaftliche Stabilität. Deshalb werden wir unsere Zusammenarbeit mit dem IWF im Steuerbereich weiter ausbauen", sagte Stather bei der Unterzeichnung.

Bislang hat das BMZ den IWF bereits mit drei Millionen Euro unterstützt, um in Afrika regionale Ausbildungszentren zur Entwicklung des öffentlichen Finanzsektors aufzubauen. Diese Aktivitäten sollten nun weiter ausgebaut und auf Mittelamerika ausgedehnt werden, so das BMZ. Das Ministerium finanziert auch die Multi-Geber-Initiative des IWF zur Stärkung von Steuerpolitik und Steuerverwaltung in Partnerländern des Südens.

www.bmz.de


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