unite_for_climate_150Kopenhagen (epo.de). - Jedes zweite Opfer von Naturkatastrophen ist ein Kind. Die globale Erwärmung begünstigt auch die Verbreitung von Krankheiten wie Malaria und Durchfall sowie Mangelernährung, die für Kinder unter fünf Jahren besonders gefährlich sind. Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF veranstaltet vor diesem Hintergrund vom 28. November bis 4. Dezember 2009 einen Jugend-Klimagipfel in Kopenhagen. Damit will UNICEF auch das in der UN-Kinderrechtskonvention verbriefte Recht von Kindern und Jugendlichen auf Beteiligung an politischen Diskussionen verwirklichen.

160 Jugendliche aus 44 Nationen werden im Kopenhagener Rathaus über den Klimaschutz debattieren und eigene Lösungsvorschläge erarbeiten. Beim nachfolgenden Weltklimagipfel vom 7. bis 18. Dezember verhandelt die Staatengemeinschaft in Kopenhagen über ein Nachfolge-Abkommen für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll.

Die UNICEF-Teams aus jeweils zwei bis fünf Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren stammen sowohl aus Industrieländern als auch aus Schwellen- und Entwicklungsländern. Für Deutschland fahren Natalie Brindle (16), Kilian Günther (16), Julia Junge (16) und Conrad Zimmermann (16) nach Kopenhagen. Alle vier besuchen das Gerhard-Hauptmann Gymnasium in Wismar (Mecklenburg-Vorpommern).

Das deutsche Team „4Penguins“ hat sich bereits im Rahmen des UNICEF-Jugendbeteiligungsprojekts "Junior8" intensiv mit dem Klimaschutz beschäftigt und beispielsweise ein Puppenspiel für jüngere Schüler entwickelt. Die Jugendlichen werden die Ergebnisse des Jugendgipfels Bundesumweltminister Norbert Röttgen vor dessen Abreise nach Kopenhagen präsentieren. Alle Teilnehmer der Jugendkonferenz werden sich mit Unterstützung von UNICEF in ihrer Heimat weiter als "Klima-Botschafter" engagieren.

www.uniteforclimate.org
www.younicef.de

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