caritasFreiburg (epo.de). - In Indonesien sind nach dem Seebeben, das mit einer Stärke von mehr als 7,7 im Westen Indonesiens eine drei Meter hohe Flutwelle ausgelöst und mehr als 300 Todesopfer gefordert hat, Caritas-Helfer auf dem Weg ins Katastrophengebiet. Die größten Schäden hätten Beben und Tsunami auf der vorgelagerten Inselgruppe Mentawai verursacht, berichte die Hilfsorganisation am Mittwoch in Freiburg. Hier sind ganze Dörfer zerstört. Hunderte von Menschen würden noch vermisst.

Das Erdbeben erschütterte auch die Orte an der Westküste Sumatras nahe der Stadt Padang. Auf der Hauptinsel Java kostete der Ausbruch des Vulkans Merapi mindestens 25 Menschenleben. Zahlreiche Betroffene erlitten schwere Verbrennungen.

Unmittelbar nach der Eruption waren Caritas-Helfer vor Ort und verteilten Atemschutzmasken, um die Menschen vor dem starken Rauch zu schützen, sowie Lebensmittel, Trinkwasser, Decken und Hygieneartikel. "Unsere Mitarbeiter und Partner waren auch unmittelbar bei der Evakuierung beteiligt", berichtete Mike Bonke, Leiter des Indonesien-Büros von Caritas international in Yogyakarta, "etwa 5000 Menschen werden zurzeit durch die Caritas-Helfer versorgt." Die Hilfe werde dadurch erschwert, dass der Vulkan nach wie vor aktiv sei und weitere Eruptionen drohten.

Caritas international stellte zunächst 60.000 Euro für die Hilfe in Indonesien zur Verfügung. Das Hilfswerk der deutschen Caritas rief zu Spenden auf.

www.caritas-international.de

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