bmz_100Berlin. - Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat die Bedeutung der Medien für den politischen Prozess gewürdigt. Die jüngsten Ereignisse in den Maghreb-Staaten hätten eindrucksvoll gezeigt, wie neue Medien wie Facebook und Twitter sich über die Zensur hinwegsetzen und internationale Aufmerksamkeit ermöglichen konnten, sagte Niebel anlässlich des internationalen Tages der Pressefreiheit am 3. Mai.

"Noch immer ist aber die weltweite Gewährleistung von Pressefreiheit alles andere als selbstverständlich", warnte Niebel. "Zensur und politischer Druck auf Journalisten sind allzu oft tägliche Realität. Dies verdeutlicht die traurige Statistik der Reporter ohne Grenzen: So wurden in den ersten Monaten des Jahres 2011 15 Journalisten getötet und 151 Journalisten inhaftiert."

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt freie und unabhängige Medien als essentieller Bestandteil der Demokratieförderung. Zentral sei dabei die Förderung eines Umfelds, in dem sich eine pluralistische Medienlandschaft entfalten kann und in dem Medienschaffende frei von Angst und Repressalien tätig sein können", so das BMZ. Dabei komme besonders den politischen Stiftungen und den beiden großen Kirchen eine wichtige Bedeutung zu, die die Partnerländer beim Aufbau und der Etablierung von Medien über vielfältige Programme unterstützen.

Außerdem seien die Deutsche Welle Akademie und das Internationale Institut für Journalisten der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) mit finanzieller Unterstützung des BMZ in der Medienzusammenarbeit tätig. Das Spektrum erstrecke sich dabei von der klassischen Journalistenausbildung über Projekte der Exzellenzförderung bis hin zu Management- und Organisationsentwicklung von Medienhäusern in Entwicklungsländern.

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