action_healthBerlin. - Die Parlamentarische Staatssekretärin im BMZ, Gudrun Kopp, hat am Dienstag in Berlin die diesjährige Action for Global Health (AfGH) Konferenz zu "Risiken und Nebenwirkungen der deutschen Entwicklungs-Zusammenarbeit im Gesundheitssektor" eröffnet. Thema der eintägigen Konferenz war das anstehende High Level Forum in Busan sowie die Beteiligung der Zivilgesellschaft an dem Event. Darüber hinaus wurden internationale Finanzierungsinstrumente und ihre Wirksamkeit am Beispiel der Mütter- und Kindergesundheit beleuchtet.

Gudrun Kopp berichtete über die Umsetzung der deutschen Entwicklungspolitik im Gesundheitsbereich und erläuterte die dabei erzielten Ergebnisse: "Bei der AfGH-Konferenz vor einem Jahr berichtete ich über die Neuausrichtung der deutschen Entwicklungspolitik im Gesundheitsbereich. Heute kann ich mit Zufriedenheit feststellen, dass wir nicht zu viel versprochen haben und in der finanziellen, politischen und inhaltlichen Umsetzung gut vorangekommen sind. Ganz aktuell haben wir beschlossen, die Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Gesundheit von 150 Millionen Euro im Jahr 2011 auf 250 Millionen Euro in 2012 anzuheben. Dabei liegt uns das Interesse der Mutter-Kind-Gesundheit besonders am Herzen. Dafür haben wir 80 Millionen Euro zusätzliche Zusagen für Kindergesundheit, zum Beispiel für die intensivierte Förderung von Impfprogrammen, eingesetzt und planen weitere Maßnahmen."

Die Parlamentarische Staatssekretärin weiter: "Direkte Hilfe ist wichtig für die Menschen - sie ist begründet mit dem Recht der Menschen auf eine angemessene Gesundheitsversorgung. Aber die Stärkung politischer und organisatorischer Strukturen in den Partnerländern ist ebenso wichtig. Weltweit ist die deutsche Entwicklungspolitik in diesem Bereich vor allem wegen der Ausrichtung ihrer Instrumente am Bedarf der Länder und wegen der erreichten Wirkungen so bekannt und geschätzt. In diesem Sinne werden wir weiterarbeiten. Wir werden täglich beweisen, dass Entwicklungspolitik wirkt."

Ein Erfolgsfaktor sei dabei die zunehmende Zusammenarbeit des BMZ mit der Zivilgesellschaft und dem Privatsektor. Zur Intensivierung dieser Zusammenarbeit lädt das BMZ Ende Juni 2011 die Zivilgesellschaft zu einem eintägigen Austausch über die Fördermöglichkeiten im Bereich Kinder- und Müttergesundheit ein.

Die "Action for Global Health" wird von der Welthungerhilfe, terre des hommes und der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung als Partner des europäischen AfGH-Netzwerks in Kooperation mit action medeor, dem Aktionsbündnis gegen AIDS, dem Evangelischen Entwicklungsdienst und Oxfam Deutschland veranstaltet.

www.actionforglobalhealth.eu
www.bmz.de

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