wfp_iconBerlin. - Das UN World Food Programme (WFP) muss seine Ernährungshilfe für Tausende Menschen ausweiten, die aufgrund von gewalttätigen Ausschreitungen in Rakhine im Norden von Myanmar vertrieben wurden. In der gesamten Region fehlt es an grundlegender Infrastruktur.

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationenb hat schon früh begonnen, Hilfsgüter auf den Weg zu bringen und wird seine Operation in den kommenden Tagen nochmals erweitern. Zum aktuellen Zeitpunkt geht das WFP davon aus, dass rund 90.000 Vertriebene nach den jüngsten Zusammenstößen Hilfe benötigen. Das WFP plant diese im Rahmen einer dreimonatigen Operation mit Ernährungshilfe zu unterstützen.

Das WFP will ein angereichertes Gemisch aus Mais und Soja ("Super Cereal") an schwangere und stillende Mütter sowie Kleinkinder verteilen, um sie vor Mangelernährung zu schützen. Die größte Herausforderung für das WFP ist derzeit, die Betroffenen zu erreichen. Der Zugang wird vor allem durch schlechte Straßen und Brücken beschränkt. Zum Teil können die Vertriebenen nur mit kleineren Lastwägen erreicht werden.

Bisher hat das WFP rund 66.000 Vertriebene mit Ernährungshilfe in Form von Reis, Bohnen, und Speiseöl versorgen können. Das WFP hat rund 2.800 Tonnen an Nahrungsmittelvorräten (Reis, Hülsenfrüchte, Speiseöl, Salz und "Super Cereal", eine nährstoffreiche Spezialnahrung aus Getreide) angelegt, die auf vier Lagerhallen in der Region verteilt sind und zur Verteilung an die Betroffenen bereit stehen.   

www.wfp.org/de

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