Uschi EidBerlin (epo). - Nach Ansicht der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Uschi Eid, hängen Erfolge der Entwicklungspolitik vom Engagement der Wirtschaft ab. "Im Kampf gegen die Armut muss die Wirtschaft der erste Verbündete der Entwicklungspolitik sein", erklärte Eid vor ihrer Abreise zum 10. Internationalen Wirtschaftsforum, das am 13. September in New York stattfindet. "Nur wenn auch die Wirtschaft sich ihrer Verantwortung in einer globalen Entwicklungspartnerschaft stellt, wird es uns gelingen, noch zu unseren Lebzeiten extreme Armut und Hunger zu überwinden."

Es sei das ureigenste Interesse der Wirtschaft selbst, die Armut aus der Welt zu schaffen, sagte die Politikerin von Bündnis 90/Die Grünen. Dies sei die Voraussetzung dafür, erfolgreich zu investieren und neue Märkte zu erschließen.

Das 10. Internationale Wirtschaftsforum wird von InWEnt, einer Durchführungsorganisation des BMZ, gemeinsam mit dem Weltbank-Institut, dem brasilianischen Institut Ethos und dem Global Compact unter dem Titel "Die Wirtschaft und die Millenniumsentwicklungsziele" in New York ausgerichtet. Mehr als 200 führende Vertreterinnen und Vertreter aus internationaler Wirtschaft und Zivilgesellschaft, von Regierungen und internationalen Organisationen kommen im Vorfeld des Millennium+5-Gipfels zusammen, um den Beitrag der Wirtschaft zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele zu diskutieren.

Zu den Hauptrednern der Veranstaltung gehören der Leiter des UN-Millenniumsprojekts und Berater Kofi Annans, Jeffrey D. Sachs, sowie NEPAD-Exekutivdirektor Prof. Firmino Mucavele. Die Ergebnisse des Wirtschaftsforums sollen in die Diskussion des Millennium+5-Gipfels einfliessen.

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