GTZNew York/Eschborn (epo). - Der Beitrag von Umwelt- und Ressourcenschutz für die Armutsminderung in Entwicklungsländern steht im Mittelpunkt zweier hochrangig besetzter Veranstaltungen in New York, die parallel zum UN-Gipfel stattfinden. Organisiert werden die Veranstaltungen von der Initiative "Poverty Environment Partnership" (PEP), einem Zusammenschluss von über 30 internationalen Umwelt- und Entwicklungsorganisationen. Das BMZ ist seit 2003 Mitglied von PEP und wird in der Initiative von der Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH (GTZ) vertreten.

Der Gipfel vom 14. bis 16. September befasst sich u.a. mit der Zwischenbilanz auf dem Weg zu den Millenniumsentwicklungszielen, nach denen bis zum Jahre 2015 die Armut in der Welt halbiert sein soll. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) stellt allein im Rahmen der Technischen Zusammenarbeit jährlich über 60 Millionen Euro für Maßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt bereit. Die Bundesregierung unterstützt damit z.B. den Aufbau von Umweltbehörden, die Beratung bei der Umweltgesetzgebung, aber auch lokale Gemeinschaften, die intakte Ökosysteme als Grundlage ihrer Existenz benötigen. Beispielhafte Projekte der deutschen Entwicklungszusammenarbeit sollen bei den New Yorker Veranstaltungen vorgestellt werden, so die GTZ.

Das internationale Symposium zum Politikdialog über "Umwelt und Millenniumsziele" am 14. September in New York diskutiert die ökonomische Verflechtung von Umwelt und Armutsminderung und versucht die Frage zu beantworten, welche Investitionen im Umweltbereich vordringlich sind, um die Millenniumsziele zu erreichen. Dort will die GTZ erstmalig eine Posterausstellung präsentieren, die zeigt, wie die deutsche Entwicklungszusammenarbeit lokale Gemeinschaften bei der Erreichung der Millenniumsziele unterstützt.

Einem dieser Projekte wird bei der Abendgala am 14. September im New Yorker Central Park eine besondere Ehre zuteil: Dort erhält der Vertreter des südafrikanischen Makuleke-Volkes die Gelegenheit, sein Projekt vorzustellen, mit dem die Makuleke Einkommen aus nachhaltiger Nutzung von Naturschutzgebieten erwirtschaften. Als Bewohner des Krüger Nationalparks verpflichten sie sich vor den zum UN-Gipfel angereisten Staats- und Regierungschefs, künftig auf Trophäenjagd zu verzichten und auch keine weiteren Jagdkonzessionen auf dem internationalen Markt anzubieten. Stattdessen wollen sie u.a. den Ökotourismus ausweiten.

Das Symposium zum Politikdialog findet zwischen 14.30 Uhr und 18.00 Uhr im Institute of Internationale Education, 809 First Avenue statt. Die Abendveranstaltung, zu der eine besondere Einladung erforderlich ist, findet im Central Park Boathouse ab 19.00 Uhr statt.

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