eitiSydney. - Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Gudrun Kopp, ist zu einem viertägigen Aufenthalt in Sydney eingetroffen. Die Sonderbeauftragte des BMZ für Rohstofffragen vertritt die Bundesregierung auf zwei großen Fachkonferenzen, der "Mining for Development"-Konferenz und der Weltkonferenz der Extractives Industries Transparency Initiative (EITI). In Gesprächen mit hochrangigen Vertretern der australischen Regierung ist ferner eine Vereinbarung für eine engere entwicklungspolitische Kooperation der beiden Länder im Rohstoffsektor in Drittländern geplant.

"Die Fortschritte der EITI seit der letzten Weltkonferenz 2010 sind hervorragend. Die Initiative wird heute von 37 Ländern umgesetzt, sagte Kopp. "Es gibt 20 EITI-erfüllende Länder. Die Gesamtsumme der Rohstoffstaatseinnahmen die von EITI offengelegt und abgeglichen wurden, erreicht inzwischen knapp 1 Billion US-Dollar. In Verbindung mit den erweiterten und verbesserten Regulierungen durch die Gesetzgeber in der EU und den USA bietet EITI für die Rohstoffwirtschaft verlässlichere – weil transparentere – Rahmenbedingungen für nachhaltige Investitionen in Entwicklungsländern. Daher fördert Deutschland EITI als integralen Bestandteil der deutschen Rohstoffstrategie."

Die Rohstoffstrategie der Bundesregierung zielt nach BMZ-Angaben auf eine enge Verzahnung außen-, wirtschafts- und entwicklungspolitischer Ziele. Wesentliches Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Rohstoffbereich sei es dabei, die nachhaltige Rohstoffwirtschaft unter Wahrung der Menschenrechte und Einhaltung international anerkannter sozialer und ökologischer Mindeststandards zu stärken. Damit solle der verantwortungsvolle und transparente Umgang mit Rohstoffen gefördert und eine entwicklungsorientierte Nutzung der Rohstoffeinnahmen erreicht werden.

www.eiti.org
www.bmz.de


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