islamic reliefKöln. - Die bundesweite Aktion "Speisen für Waisen" wird von immer mehr Prominenten unterstützt. "Die Aktion ist ein wichtiger Beitrag zum respektvollen Miteinander", erklärte Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Der SPD-Politiker ist einer der zahlreichen Unterstützer dieser Aktion von Islamic Relief Deutschland. Hier engagieren sich Muslime im ganzen Land auf besondere Art: Sie laden Freunde und Bekannte ganz gleich welcher Herkunft und Religion zu sich zum Essen ein und sammeln dabei Spenden für Waisenkinder.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, der türkische Botschafter Hüseyin Avni Karslıoğlu, Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Bundespräsident a.D. Christian Wulff, Autor Navid Kermani, Migrationsforscher Prof. Dr. Klaus J. Bade –  diese und weitere zahlreiche Prominente aus Kultur und Politik unterstützen "Speisen für Waisen". "Gemeinsam essen, gemeinsam helfen" lautet das Motto der Aktion, mit der Islamic Relief Deutschland nun schon zum zweiten Mal bundesweit zum Engagement für Waisenkinder in Not aufruft und so Menschen unterschiedlicher Religion und Herkunft bundesweit an einen Tisch bringt.

"Die Aktion ist ein wichtiger Beitrag zum respektvollen Miteinander", sagt Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, der in 2013 selbst bei einem "Speisen für Waisen"-Essen zu Gast war und die Aktion auch in diesem Jahr unter-stützt. Er unterstreicht: "Zur gesellschaftlichen Vielfalt unseres Landes gehören Muslime selbstverständlich dazu. Uns verbinden Werte der Toleranz und des Respekts vor der Kultur und der Religion des anderen." Ein Anliegen, dem sich Hüseyin Avni Karslıoğlu, Botschafter der Republik Türkei anschließt: ""Speisen für Waisen" ist eine hervorragende Gelegenheit, das interkulturelle Miteinander zu fördern." Denn ganz gleich, ob ein Abendessen mit Freunden oder die Einladung zum Frühstück mit den Nachbarn: Sich bei einem geselligen Essen gemeinsam zu engagieren, fördert ein friedliches Miteinander - über kulturelle und religiöse Grenzen hinaus.

"Wir wollen, dass alle Menschen bei uns friedlich zusammen leben. Dazu gehört, Unterschiede zu respektieren. Gemeinsam müssen wir aber dafür sorgen, dass aus diesen Unterschieden keine Gegensätze werden, die den Zusammenhalt unserer Gesellschaft gefährden", sagt Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen und betont: "Verordnen lässt sich das nicht. Es kommt auf die Menschen an – und darauf, dass sie ihre Gemeinsamkeiten entdecken und pflegen. "Speisen für Waisen" ist eine schöne Idee, genau das zu tun und dabei sogar Kindern zu helfen, ihr schweres Schicksal ein Stück erträglicher zu machen."

Für den Islamwissenschaftler und Religionspädagogen Bülent Ucar ist es ebenfalls selbstverständlich sich zu engagieren: "Dem Spenden für Waisen kommt im Islam eine wichtige Bedeutung zu: Eine besonders schutzbedürftige Gruppe wird versorgt und den Spender erwartet großer Lohn." Der Prophet Muhammad war selbst Waise, weswegen Muslimen das Wohlergehen von Waisen seit jeher eine besondere Verpflichtung ist. Mit dem Geburtstag des Propheten, der in diesem Jahr auf den 12. Januar fiel, startete der Aktionsmonat "Speisen für Waisen".

Bis zum 12. Februar können Interessenten bei "Speisen für Waisen" mitmachen und sich sofort anmelden und kostenlos Aktionsmaterial bestellen. Telefon: 0221 200 499-2213 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Prominente Unterstützer von "Speisen für Waisen" sind (in alphabetischer Reihenfolge):

Irene Alt, Ministerin für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz, Bülent Arslan, Vorsitzender des Deutsch-Türkischen Forums der CDU in Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Klaus J. Bade, Migrationsforscher, Kübra Gümüsay, Journalistin, Murat Ham, Autor, Dr. des. Tuba Işik, Vorstandsvorsitzende des Aktionsbündnis muslimischer Frauen e.V., Universität Paderborn, Hüseyin Avni Karslıoğlu, Botschafter der Republik Türkei, Navid Kermani, Autor, Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Frauen und Integration des Landes Berlin (SPD), Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Shaykha Halima Krausen, Vorsitzende der Initiative Islamische Studien e.V., Hamburg, Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Martin Neumeyer, MdL, Integrationsbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung, CSU, Cem Özdemir, Bundesvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Ernst Prost, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Liqui Moly GmbH, Gründer der Ernst Prost Stiftung, Stefan Schmidt, Beauftragter für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein, Frank-Walter Steinmeier, Bundesaußenminister, Erika Amina Theißen, Gründerin des Begegnungs- und Fortbildungszentrums muslimischer Frauen in Köln, Serkan Tören, Mitglied im Vorstand der Türkischen Gemeinde in Deutschland e.V., Christian Wulff, Bundespräsident a.D.

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