Landwirtschaft

inkota 200Berlin. - Anlässlich des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) haben 22 zivilgesellschaftliche Organisationen ein gemeinsames Positionspapier für eine sozial gerechte und ökologisch verträgliche Digitalisierung der globalen Landwirtschaft veröffenlicht. Das breite Bündnis fordert die Bundesregierung auf, die Digitalisierung so zu gestalten, dass weltweit Bäuerinnen und Bauern sowie andere Arbeitende in der Landwirtschaft davon profitieren und die globalen Umwelt- und Klimaziele erreicht werden können.

wir haben es sattBerlin. - Wenige Tage vor der großen "Wir haben es satt!"-Demonstration am 18. Januar haben 100 Organisationen aus Landwirtschaft und Gesellschaft von der Bundesregierung gefordert, das Höfe- und Insektensterben zu stoppen, das EU-Mercosur-Abkommen zu verhindern und endlich die Klimakrise ernsthaft zu bekämpfen. Vertreter*innen des Bündnisses "Wir haben es satt!" warfen der Regierung am Montag vor, Bauernhöfe weiter die eigenen politischen Versäumnisse ausbaden zu lassen statt sich den Zukunftsaufgaben zu stellen.

Bonn. - "Die deutsche Bayer AG versucht mit allen Mitteln, den Verkauf hochgefährlicher Pestizide und gentechnisch veränderten Saatguts weltweit zu steigern und nimmt dafür gezielt auf staatliche Behörden Einfluss." Diesen Vorwurf erhebt die neue Broschüre "Advancing Together? Ein Jahr Bayer-Monsanto: Eine kritische Bilanz". Die entwicklungspolitischen Organisationen INKOTA und MISEREOR stellten die Broschüre am Donnerstag in Bonn vor. Dort findet am Freitag auch die Bayer-Hauptversammlung statt.

oxfamBerlin. - Steigende Hungerzahlen, stärkere Klimaextreme und beschleunigtes Artensterben – eine Kehrtwende in der Agrar- und Ernährungspolitik ist drängender denn je. Dies hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam anlässlich des Welternährungsberichts der Vereinten Nationen betont. Agrarökologie sollte zum zentralen Förderkonzept der Armuts- und Hungerbekämpfung im ländlichen Raum in Entwicklungsländern werden.

bundBerlin. - Anlässlich der am Mittwoch beginnenden Agrarministerkonferenz hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Bundesregierung aufgefordert, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Ackerbaustrategie der Regierung schnell vorzulegen. Eine repräsentative Emnid-Umfrage für den BUND zeigt zudem, dass eine Kernforderung des Umweltverbandes zum frühzeitigen Ausstieg aus der Nutzung von Glyphosat von der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger geteilt wird.

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