oxfamBerlin. - 75 Milliarden US-Dollar weniger als versprochen werden wohlhabende Länder voraussichtlich bereitstellen, um einkommensschwache Länder bei der Bewältigung der Klimakrise zu unterstützen. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam. Anlass sind die informellen Klimagespräche von Staats- und Regierungschefs am Montag im Rahmen der UN-Generalversammlung – ein entscheidender Moment vor dem UN-Klimagipfel im November. Oxfam fordert deutlich mehr Anstrengungen, um das Versprechen zu erfüllen, zwischen 2020 und 2025 jährlich 100 Milliarden US-Dollar zur Klimafinanzierung bereitzustellen.

klimabuendnis 100Frankfurt am Main. - Städte und Gemeinden aus ganz Europa haben ihr Bekenntnis zu ehrgeizigem Klimaschutz auf lokaler Ebene erneuert und bekräftigt. Die Mitglieder des Klima-Bündnisses verabschiedeten auf ihrer jährlichen Mitgliederversammlung die neue Charta des Städtenetzwerks. Die Charta zeigt auf, wie gerechter Klimaschutz lokal aussehen kann. Sie eröffnet zudem einen Zielkorridor, durch den Kommunen zukünftig ehrgeizigere Emissionsreduktionsziele anstreben können.

germanwatch 150Berlin. - Vertreterinnen und Vertreter von Bauernverbänden sowie von Verbraucher- und Umweltorganisationen haben am Dienstag vor dem Bundestag gegen den Neubau nicht tiergerechter Megaställe protestiert. Aus diesem Anlass fordert Germanwatch, den Umbau der Tierhaltung im Sinne der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) zu einer zentralen Aufgabe der nächsten Regierung zu machen.

germanwatch 150Bonn. - Einen "drängenden Appell zu schnellem und entschiedenem Handeln" sieht die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch in dem am Montag vorgestellten ersten Teil des 6. Sachstandsberichts des Weltklimarats IPCC (AR6 WG1). "Der Bericht zeigt so umfassend und klar wie nie zuvor, dass sich das Fenster zum Einhalten des 1,5-Grad-Limits schnell schließt", kommentierte Rixa Schwarz, Leiterin des Teams Internationale Klimapolitik bei Germanwatch, den Bericht.

germanwatch 150Berlin. - Der diesjährige Erdüberlastungstag fällt auf Donnerstag, den 29. Juli. Der Tag markiert den Zeitpunkt im Jahr, bis zu dem die Menschheit so viele Ressourcen der Erde beansprucht hat, wie alle Ökosysteme im gesamten Jahr erneuern können. Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie hatte sich der Erdüberlastungstag im vergangenen Jahr um mehr als drei Wochen nach hinten verschoben – die Übernutzung der Erde war also etwas zurückgegangen. In diesem Jahr sind jedoch die nachhaltig nutzbaren Ressourcen der Erde wieder so früh verbraucht wie 2019, wie das Global Footprint Network errechnet hat.

germanwatch 150Berlin. - Die Vorschläge der Europäischen Kommission zur CO2-Bepreisung sind ein Schritt in die richtige Richtung und die deutliche Reduktion der verfügbaren Zertifikate macht den Emissionshandel prinzipiell fit für das 55-Prozent-Ziel, urteilt die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. Der Start des chinesischen Emissionshandels am Freitag unterstreiche die Signalwirkung, die die europäischen Klimaschutzanstrengungen auch jenseits der EU haben. Doch im Klimapaket sieht Germanwatch noch erhebliche Probleme.

germanwatch 150Berlin. - Das für Mittwoch erwartete große Legislativpaket "Fit for 55" der Europäischen Kommission ist aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch der Lackmustest für die Ernsthaftigkeit, mit der die EU ihren Weg zur Klimaneutralität gehen will. "Es kommt jetzt darauf an, die neuen Klimaziele auf jeden Fall sicher zu erreichen oder gar zu übertreffen", sagte Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

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