dsw neuHannover. - Aktuell leben fast 7,9 Milliarden Menschen auf der Erde. Die COVID-19-Pandemie hat auch Folgen für die weitere Entwicklung der Weltbevölkerung. Beispielsweise ist in armen Ländern die Zahl der Mädchen gestiegen, die ihre Schulausbildung vorzeitig beenden mussten. Die Pandemie und die damit verbundenen Schulschließungen führten offenbar zu einer starken Zunahme von Teenagerschwangerschaften und Frühverheiratungen. Darauf machten das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) und die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Weltbevölkerungstags am 11. Juli aufmerksam.

erlassjahr 100Düsseldorf. - Die Finanzministerinnern und -minister der G20 kommen am Freitag und Samstag in Venedig zusammen. Es ist das erste Präsenztreffen seit Beginn der Corona-Pandemie. Als Folge der Pandemie steht kritisch verschuldeten Ländern das Wasser bis zum Hals: Echte Schuldenerleichterungen gab es bislang kaum, viele Länder haben keinen Zugang zu den G20-Initiativen. Das deutsche Entschuldungsbündnis erlassjahr.de fordert: "Anstatt weiter abzuwarten, müssen die G20-Staaten komplementäre Schritte für echte Schuldenerlasse ergreifen."

Berlin. - Anlässlich des Berlin Forums für Chemikalien und Nachhaltigkeit haben Umwelt- und Entwicklungsverbände eine kritische Bilanz der Arbeit der Bundesregierung gezogen. Sie habe wichtige Hausaufgaben in der Chemikalienpolitik unerledigt gelassen, erklärte ein Bündnis aus den fünf Umwelt- und Entwicklungsverbänden BUND, Forum Umwelt und Entwicklung, HejSupport, PAN Germany und WECF. Die deutsche Regierung habe damit "in Kauf genommen, dass die Gesundheit von Menschen weiterhin gefährdet, die Klimakrise angeheizt und der Verlust der Artenvielfalt beschleunigt wird".

bmz 100Berlin. - Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat anlässlich der internationalen Klimakonferenz "Austrian World Summit" in Wien für eine stärkere Zusammenarbeit der Europäischen Union mit Afrika geworben. Insbesondere sprach sich Müller für die Ausweitung des "EU Green Deal" auf Afrika und für die Produktion von Wasserstoff in Kooperation mit afrikanischen Ländern aus.

mccBerlin. - Auch wenn die Corona-Pandemie beim weltweiten Treibhausgas-Ausstoß zu einer "Delle" führt: Er wird in den nächsten Jahren hoch bleiben, die Triebkräfte sind intakt und in einigen Sektoren und Regionen erschreckend stark. Trotz aller bisherigen politischen Ankündigungen ist ein signifikanter Fortschritt noch nicht in Sicht. Das ist die Quintessenz einer Bestandsaufnahme, erstellt von einem weltumspannenden Forschungsteam unter Leitung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change).

Berlin. - Trotz der COVID-19-Pandemie bleibt der Ausbau der Erneuerbaren Energien weltweit auf Kurs - 2020 war sogar erneut ein Rekordjahr. Das zeigt der Globale Statusbericht Erneuerbare Energie von REN21. Insgesamt wurden weltweit 256 Gigawatt Stromproduktionsleistung aus Erneuerbaren Energien zugebaut. In immer mehr Regionen, darunter Teile Chinas, der EU, Indien und den USA, ist es inzwischen günstiger, neue Wind- oder Solaranlagen zu bauen, als bestehende Kohlekraftwerke zu betreiben.

mccBerlin. - Die Inflation an der Zapfsäule erregt im Wahljahr die Gemüter in Deutschland: Muss die Klimapolitik im Verkehr wirklich zu immer höheren Steuern auf den Spritpreis führen, oder gibt es sozialverträglichere Mittel? Eine neue Studie unter Leitung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) berechnete präzise die Kosten, für 156.000 repräsentativ ausgewählte Haushalte. Ein höherer Spritpreis mit Rückerstattung pro Kopf der Bevölkerung ist demnach die fairste Form von Klimaschutz im Verkehr.

Back to Top

Wir nutzen ausschließlich technisch notwendige Cookies auf unserer Website.