Afrika

WFPNew York (epo). - Die Vereinten Nationen haben der internationalen Staatengemeinschaft vorgeworfen, sie habe zu spät auf die sich lange abzeichnende Hungersnot im westafrikanischen Niger reagiert. In Niger sind nach Angaben des Welternährungsprogramms (WFP) rund 2,5 Millionen Menschen akut von der Hungersnot bedroht. "Wir hätten dies verhindern können, haben es aber unterlassen", erklärte UN-Hilfskoordinator Jan Egeland in New York.

BMZBerlin (epo). - Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat gegenüber der UN-Sondergesandten für die Elfenbeinküste, Pierre Schori, die Fortsetzung des Friedensprozesses in dem westafrikanischen Land gefordert. "Der Friedensprozess in der Elfenbeinküste muss jetzt weiter voran getrieben werden, er ist für die ganze Region von großer Bedeutung", sagte die Ministerin in Berlin. "Keine der Konfliktparteien darf sich hier ihrer Verantwortung entziehen."

Zentralafrikanische RepublikNew York (epo). - Die Vereinten Nationen haben vor einem neuen Konflikt in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) gewarnt. Streiks und Unruhen unter unbezahlten Staatsbediensteten in dem völlig verarmten Land könnten ohne Hilfe von der internationalen Staatengemeinschaft erneut in bewaffnete Auseinandersetzungen münden, sagte der UN-Koordinator in der ZAR, Stan Nkwain, in New York.

Ethiopa flagOur sources in Ethiopia continue to voice grave concerns over the continued dispute over the May 15 election results. A diplomatic source has added to these woes, indicting that "all signs are, that there is worse to come. We are now witnessing what may very well be the start of the end game. Hard times lie ahead for Ethiopia and we will also see the true face of the international community." The beleaguered President Meles Zenawi is clearly aware of is increasingly untenable position on the international stage. He has felt obliged to directly responding to a June 20 letter from US Congress Committee of International Relations (chaired by Henry J. Hyde), in which concern is expressed over the recent Government induced violence and the subsequent crack down on political dissent.

Fl?chtlingslager von ?rzte ohne Grenzen in DarfurBerlin (epo). - Die sudanesische Regierung und Rebellengruppen haben in Abuja (Nigeria) ein Grundsatzabkommen zur Beendigung des Darfur-Konflikts unterzeichnet. Die Staatsministerin im deutschen Auswärtigen Amt hat das Grundsatzabkommen begrüßt und die G8-Staaten dazu aufgefordert, den internationalen Druck zu einer friedlichen Lösung bei ihrem Gipfel in Gleneagles zu erhöhen.

AUSyrte (epo). - UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat auf dem Gipfeltreffen der Afrikanischen Union (AU) in der libyschen Stadt Syrte die Schaffung eines "Demokratiefonds" angekündigt. Der Fonds solle Länder unterstützen, die ihre Demokratie "aufbauen oder stärken" wollten, sagte Annan, und finanzielle Engpässe überwinden helfen, die armen Ländern durch die Einrichtung und Unterhaltung demokratischer Institutionen entstehen könnten.

AABerlin (epo). - Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt Kerstin Müller hat die Entlassung eines Mitglieds der simbabwischen Oppositionspartei Movement for Democratic Change (MDC), aus dem Gefängnis begrüßt. Roy Bennett war am 28. Juni 2005 nach achtmonatiger Haft entlassen worden. "Ich freue mich für Roy Bennett und seine Familie, mit der er jetzt endlich wieder vereint ist, und wünsche ihm eine schnelle Genesung von den sichtbaren Folgen der unmenschlichen Haftbedingungen, unter denen er so lange leiden mußte", sagte Müller.

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