Lateinamerika

WFPLima/Berlin (epo.de). - Nach dem schweren Erdbeben in Peru haben internationale Hilfsorganisationen damit begonnen, Nahrungsmittel, Decken, Hygienesets und Trinkwasser an die Opfer zu verteilen. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) stellte Nahrungsmittel im Wert von einer halben Million US-Dollar bereit. Auch das Deutsche Rote Kreuz nahm erste Hilfslieferungen auf. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und viele andere Organisationen riefen zu Spenden für die Erdbebenopfer auf.
Hamburg (epo.de). - Im brasilianischen Bundesstaat Espirito Santo haben Tupinikim und Guarani Indianer rund 11.000 Hektar Land besetzt, das sie von dem Zellstoffkonzern Aracruz zurückfordern. Auch Quilombolas - die Nachfahren afrikanischer Sklaven - forderten ein Stück Land von Aracruz zurück, berichtete jetzt die Umweltschutzorganisation Robin Wood in Hamburg.
WFPPanama Stadt (epo.de). - Eine neue Studie des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) belegt die immensen wirtschaftlichen Kosten, die Hunger und Unterernährung verursachen. Das WFP und die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (ECLAC) unternahmen eine umfassende Untersuchung von sieben Ländern. Sie zeigt laut WFP, dass allein die Unterernährung von Kindern im Jahr 2004 die Volkswirtschaften der sieben Staaten 6,7 Milliarden US-Dollar gekostet hat. Dies entspreche 6,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der sieben Länder.
BMZBerlin (epo.de). - Die deutsche Bundesregierung stellt in diesem Jahr weitere drei Millionen Euro für die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) bereit. Dies wurde jetzt bei Konsultationen zwischen dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und CEPAL-Exekutivsekretär Jos? Luis Machinea in Berlin vereinbart. Die Schwerpunkte der Zusammenarbeit liegen in den Bereichen "Staat und Demokratie" sowie "Umwelt- und Ressourcenschutz".
BMZBerlin (epo.de). - Nach mehr als 20 Jahren können in diesen Tagen 154 Guatemaltekinnen und Guatemalteken aus Bolivien in ihre Heimat zurückkehren. Die 30 Familien waren in den 80er Jahren nach Bolivien geflohen, um dem diktatorischen Regime und dem Bürgerkrieg in Guatemala zu entkommen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat für die Wiedereingliederung der Betroffenen 250.000 Euro zur Verfügung gestellt.
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