Lateinamerika

WFPManagua (epo.de). - Im Norden Nicaraguas sind rund 100.000 Opfer des Hurrikans Felix dringend auf Nothilfe angewiesen. Wie das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) am Donnerstag mitteilte, sind die Zerstörungen in Nicaragua bei weitem stärker als bislang bekannt. Das WFP kündigte deshalb an, zugunsten der schätzungsweise 100.000 Betroffenen einen Nothilfe-Appell über rund zwölf Millionen Euro an die internationale Staatengemeinschaft zu richten.
Hamburg/Brasilia (epo.de). - Die Tupinikim- und Guarani-Indianer in Brasilien haben im Streit um ihr Land einen großen Erfolg errungen. Der brasilianische Justizminister Tarso Genro entschied jetzt, dass der Zellstoff-Konzern Aracruz 11.009 Hektar Land an sie zurückgeben muss. Die Umweltorganisation ROBIN WOOD sieht in der Entscheidung des Justizministers "einen Sieg der Gerechtigkeit über die einflussreiche Zellstoff-Lobby und eine wichtige Ermutigung auch für andere Indigene, Landlose und Quilombolas in Brasilien, die um ihre Landrechte streiten".
MalteserKöln (epo.de). - Das internationale Netzwerk des Malteserordens hat 100.000 Euro für Überbrückungs- und Wiederaufbauhilfen für die Opfer des schweren Erdbebens in Peru zur Verfügung gestellt. Die Hilfe solle insbesondere jenen Familien zugute kommen, die bei dem Erdbeben mit ihrem Haus auch ihren gesamten Besitz verloren haben, teilte Malteser international in Köln mit.
WFPLima/Berlin (epo.de). - Nach dem schweren Erdbeben in Peru haben internationale Hilfsorganisationen damit begonnen, Nahrungsmittel, Decken, Hygienesets und Trinkwasser an die Opfer zu verteilen. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) stellte Nahrungsmittel im Wert von einer halben Million US-Dollar bereit. Auch das Deutsche Rote Kreuz nahm erste Hilfslieferungen auf. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und viele andere Organisationen riefen zu Spenden für die Erdbebenopfer auf.
Hamburg (epo.de). - Im brasilianischen Bundesstaat Espirito Santo haben Tupinikim und Guarani Indianer rund 11.000 Hektar Land besetzt, das sie von dem Zellstoffkonzern Aracruz zurückfordern. Auch Quilombolas - die Nachfahren afrikanischer Sklaven - forderten ein Stück Land von Aracruz zurück, berichtete jetzt die Umweltschutzorganisation Robin Wood in Hamburg.
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