Lateinamerika

WFPPanama Stadt (epo.de). - Eine neue Studie des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) belegt die immensen wirtschaftlichen Kosten, die Hunger und Unterernährung verursachen. Das WFP und die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (ECLAC) unternahmen eine umfassende Untersuchung von sieben Ländern. Sie zeigt laut WFP, dass allein die Unterernährung von Kindern im Jahr 2004 die Volkswirtschaften der sieben Staaten 6,7 Milliarden US-Dollar gekostet hat. Dies entspreche 6,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der sieben Länder.
BMZBerlin (epo.de). - Die deutsche Bundesregierung stellt in diesem Jahr weitere drei Millionen Euro für die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) bereit. Dies wurde jetzt bei Konsultationen zwischen dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und CEPAL-Exekutivsekretär Jos? Luis Machinea in Berlin vereinbart. Die Schwerpunkte der Zusammenarbeit liegen in den Bereichen "Staat und Demokratie" sowie "Umwelt- und Ressourcenschutz".
BMZBerlin (epo.de). - Nach mehr als 20 Jahren können in diesen Tagen 154 Guatemaltekinnen und Guatemalteken aus Bolivien in ihre Heimat zurückkehren. Die 30 Familien waren in den 80er Jahren nach Bolivien geflohen, um dem diktatorischen Regime und dem Bürgerkrieg in Guatemala zu entkommen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat für die Wiedereingliederung der Betroffenen 250.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Pro WildlifeMünchen (epo.de). - Zu Beginn der Hauptjagdsaison haben die Tierschutz-Organisationen PRO WILDLIFE und Care for the Wild International (CWI) vor der drohenden Ausrottung der Affenwelt Mittel- und Südamerikas gewarnt. Rund drei Millionen Affen jährlich würden allein im Amazonasgebiet illegal gejagt. Ein neuer Bericht der beiden Organisationen illustriert die fatalen Folgen für die Artenvielfalt. Vor allem großwüchsige Arten wie Woll-, Brüll-, Klammer- und Kapuzineraffen seien inzwischen vielerorts verschwunden.
DEGKöln (epo.de). - Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) stellt der brasilianischen Banco Pine S.A. ein nachrangiges Darlehen in Höhe von 15 Millionen US-Dollar bereit. Das Darlehen soll in Form von Tier-II-Kapital die Eigenmittel der Bank stärken und ihr weiteres Wachstum ermöglichen. Neben dem Privatkundengeschäft hat sich Banco Pine auf kurz- und mittelfristige Finanzierungen für kleine und mittlere Industrieunternehmen mit einem Jahresumsatz zwischen 10 und 70 Mio. Dollar spezialisiert.
Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok