Entwicklungszusammenarbeit

bmz Berlin. - Ende des Jahres feiert die erste re:publica auf afrikanischem Boden in Ghanas Hauptstadt Accra Premiere: Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die re:publica GmbH bringen das Digitalfestival zusammen nach Westafrika. Ziel der afrikanischen Ausgabe der re:publica ist es, den Dialog zu Digitalthemen zwischen Deutschland und Afrika zu stärken und die Schnittmengen von Digitalisierung und Entwicklungszusammenarbeit zu nutzen.

venro 200Berlin. - In New York geht am Donnerstag die Konferenz des UN-Forums für Entwicklungsfinanzierung zu Ende. Seit Montag beraten die UN-Mitgliedsstaaten darüber, welche Mittel sie aufbringen und welche Politiken sie verfolgen wollen, um die Agenda 2030 zu finanzieren. Die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele sollen bis 2030 umgesetzt sein. Der Verband Entwicklungspolitik (VENRO) weist auf die "immense Bedeutung" des UN-Forums hin. 

bmz 100Mossul. - Zum Abschluss seiner Irak-Reise hat Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) als erster europäischer Minister das schwer zerstörte Mossul besucht. Wie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) am Dienstag mitteilte, hat sich Müller ein Bild vom deutschen Engagement beim Wiederaufbau gemacht. Das BMZ hatte im vergangenen Jahr rund 105 Millionen Euro in Mossul investiert.

bmz 100Berlin. - Deutschland verstärkt seine Zusammenarbeit mit dem Irak bei der Rückkehr und Reintegration von Flüchtlingen. Das hat Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) in Gesprächen mit dem Vorsitzenden des Kabinetts, Minister al-Allak, sowie mit Parlamentspräsident Jabouri in Bagdad vereinbart.

Berlin. - Das Bundeskabinett hat den Bundestagsabgeordneten Markus Grübel (CDU) zum Beauftragten der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit berufen. Das neue Amt wird beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eingerichtet.

oxfamBerlin. - Die deutsche Bundesregierung sollte Ausgaben für nach Deutschland geflüchtete Menschen nicht länger auf die Entwicklungshilfe anrechnen. Das hat die Hilfsorganisation Oxfam nach der Veröffentlichung der jüngsten OECD-Zahlen zur weltweiten Entwicklungshilfe 2017 (ODA, Official Development Assistance) gefordert. 2017 machten Ausgaben für nach Deutschland Geflüchtete Oxfam zufolge rund ein Viertel der deutschen Entwicklungsleistungen aus.

oecdBerlin. - Die staatlichen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit der Geberländer im OECD-Entwicklungsausschuss (DAC) sind 2017 leicht auf 146,6 Milliarden US-Dollar gesunken. Gegenüber 2016 ist das ein Rückgang um 0,6 Prozent. Grund dafür waren vor allem geringere Ausgaben für Flüchtlinge in den Geberländern. Gleichzeitig sind mehr Mittel in die Länder geflossen, die am dringendsten Hilfe benötigen. Dies geht aus den vorläufigen Daten zur Entwicklungszusammenarbeit hervor, die die OECD am Montag veröffentlicht hat.

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