Gesundheit

cbmBensheim. - Am 5. Mai ist Welttag der Händehygiene. In Zeiten von Corona wird deutlich, wie wichtig Händewaschen und Abstand halten sind. Die Christoffel-Blindenmission (CBM) unterstützt daher Aufklärungskampagnen zur Eindämmung des Corona-Virus, denn Menschen mit Behinderungen sind vom Virus besonders bedroht. In Bangladesch beispielsweise engagieren sich Menschen mit und ohne Behinderungen, verteilen Flugblätter und Desinfektionsmittel.

medicoFrankfurt. - Insgesamt 7,5 Milliarden Euro soll eine Geberinitiative mobilisieren, die am Montag startet und von der Weltgesundheitsorganisation WHO, der EU-Kommission, der Gates-Stiftung und weiteren Akteuren organisiert wird. Das Geld soll für die beschleunigte Entwicklung eines Impfstoffes und der Erforschung von Diagnose- und Therapiemöglichkeiten gegen das Coronavirus bereitgestellt werden. Die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international begrüßt diese Anstrengungen. Es müsse aber jetzt um mehr gehen als schnelle Geldspritzen.

dsw neuHannover. - Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat für den 4. Mai einen weltweiten Spendenmarathon zur Bekämpfung des Coronavirus initiiert. Ziel dieser Geberkonferenz ist es, 7,5 Milliarden Euro aufzubringen, um die Arbeit zur Prävention, Diagnose und Behandlung von COVID-19 zu beschleunigen. Alle Regierungen und Organisationen weltweit sind aufgefordert, Mittel bereitzustellen.

worldvisionFriedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision setzt bei ihrer globalen Kampagne zum Kampf gegen das Coronavirus verstärkt auf religiöse Respektspersonen und Lehrer. Der Einsatz und die Vernetzung dieser Multiplikatoren hätten sich schon im Kampf gegen Ebola bewährt, erklärte die Organisation in Friedrichsdorf.

pro wildlifeMünchen. - Zwei Drittel aller neuartigen Infektionskrankheiten, die von Tieren auf den Menschen übertragen werden, stammen von Wildtieren. Trotzdem ist der Handel mit Wildtieren nach und in Deutschland bis heute größtenteils unreguliert. Das zeigt die zweijährige Studie "Strategien zur Reduktion der Nachfrage nach als Heimtiere gehaltenen Reptilien, Amphibien und kleinen Säugetieren", die Pro Wildlife im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des Bundesamtes für Naturschutz durchführte.

Aachen. - Die deutschen Konzerne Bayer und BASF sind laut einer Studie mitverantwortlich für Pestizidvergiftungen bei Landarbeiter*innen in Südafrika und indigenen Gruppen in Brasilien. Diesen Vorwurf haben die Rosa-Luxemburg-Stiftung, MISEREOR und INKOTA anlässlich der Bayer-Hauptversammlung erhoben. Die Organisationen forderten das Bundeslandwirtschaftsministerium auf, seine rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen und den Export von in der EU nicht genehmigten Pestizidwirkstoffen zu verbieten.

oneBerlin. - Einen Tag vor Beginn der Weltimpfwoche, die jährlich in der letzten Aprilwoche stattfindet, haben 270 Kinderärztinnen und -ärzte die Bundesregierung aufgerufen, sich stärker für Impfungen weltweit einzusetzen. Konkret fordern sie Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) gemeinsam mit der Entwicklungsorganisation ONE auf, den deutschen Beitrag für die Impfallianz Gavi von 600 auf 700 Millionen Euro zu erhöhen. Impfungen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die Kindersterblichkeit in den vergangenen 30 Jahren weltweit halbiert wurde.

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