Gesundheit

klimabuendnis 100Frankfurt am Main. - Das Coronavirus stellt auch die indigenen Völker des Amazonasbeckens vor eine enorme Herausforderung. Nach den verheerenden Waldbränden im letzten Jahr erklärte der Dachverband der indigenen Völker des Amazonasbeckens (COICA), die Partnerorganisation des Klima-Bündnisses, jetzt erneut den Notstand.

tdh 200Osnabrück. - Fast jedes Kind auf der Welt ist Luftverschmutzung ausgesetzt. Mehr als 90 Prozent der Kinder atmen Schadstoffe ein, die ihrer Gesundheit schaden. Belastet sind vor allem Kinder aus armen Familien, die insbesondere in Metropolen wie Mumbai (Indien) oder Lagos (Nigeria) an stark befahrenen Straßen oder in der Nähe von Fabriken, Industrieanlagen oder Flughäfen leben. Darauf hat das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes anlässlich des bevorstehenden Tages der Erde hingewiesen.

hoffnungszeichenKonstanz. - Malaria steht am 25. April, dem Weltmalariatag, im Schatten von Corona. Die zwei Krankheiten zusammen bedrohen Millionen Menschen in Afrika. Derzeit wird geprüft, ob ein alt bekanntes Malariamedikament auch gegen COVID-19-Erkrankungen wirken kann. "Malaria kostet jedes Jahr rund 400.000 Menschenleben, vor allem in Afrika", erklärte Reimund Reubelt, Erster Vorstand von Hoffnungszeichen |Sign of Hope e.V. anlässlich des Weltmalariatages.

vemWuppertal. - Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) hat einen Hilfsfonds in Höhe von einer Million Euro zur Verfügung gestellt, um ihre Mitglieder in Afrika, Asien und Deutschland in ihrem Kampf gegen das Coronavirus zu unterstützen. Die Hilfsgelder sollen für die Unterstützung der ärmsten Bevölkerung mit Nahrungsmitteln, für Aufklärungskampagnen, die Durchführung diagnostischer Tests und den Kauf medizinischer Hygieneartikel verwendet werden.

greenpeaceHamburg. - Die Rüstungsindustrie in Deutschland sollte nach Ansicht von Greenpeace im Kampf gegen das Corona-Virus ihre Produktion umstellen. Dies fordert die Geschäftsführung von Greenpeace Deutschland in einem offenen Brief an die führenden deutschen Rüstungsunternehmen. Statt Rüstungsgüter herzustellen, solle das Fachwissen dazu dienen, dringend benötigtes medizinisches Material wie Beatmungsgeräte und medizinische Schutzkleidung herzustellen.

cbmBensheim. - Zum Weltgesundheitstag am 7. April macht die Christoffel-Blindenmission (CBM) darauf aufmerksam, wie wichtig gutes Pflegepersonal ist. Das zeigt die jetzige Corona-Krise besonders. Auch in Deutschland besteht ein Mangel an medizinischem Personal - aber wirklich dramatisch ist die Lage in Entwicklungsländern. Die CBM unterstützt daher Projektpartner vor Ort bei der Ausbildung von medizinischem Fachpersonal.

careBerlin. - Laut einer Analyse der Hilfsorganisation CARE ist das Risiko für dramatische Folgen von COVID-19 weltweit sehr ungleich verteilt. Daten aus dem INFORM Global Risk Index zeigen eine hohe Gefahr für 15 Staaten an, die meisten von ihnen liegen im Nahen Osten und in Afrika. Die Gesundheitsvorsorge in diesen Ländern müsse dringend verstärkt werden, fordert CARE.

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