Gesundheit

MalteserKöln/Nairobi (epo.de). - Zur Bekämpfung der Immunschwächekrankheit AIDS haben die Malteser mehr medizinisches Personal für die Diagnostik sowie für die Betreuung der AIDS-Patienten gefordert. "Endlich stehen die antiretroviralen Medikamente zur Bekämpfung von AIDS zur Verfügung. Jetzt geht es darum, die Patienten bei der Behandlung zu unterstützen. Dazu brauchen wir mehr Fachkräfte und Helfer", sagte Dr. Peter Schmitz, leitender Arzt von Malteser International.
BMZBerlin (epo.de). - Der Kampf gegen AIDS bleibt ein zentraler Schwerpunkt der deutschen  Entwicklungszusammenarbeit. Das hat Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) aus Anlass des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember erklärt. "Die internationalen AIDS-Zahlen sind nach wie vor dramatisch", sagte die Ministerin am Donnerstag in Berlin. "33,2 Millionen Menschen sind weltweit mit HIV/AIDS infiziert. Davon leben 94 Prozent in den Entwicklungsländern. 15 Millionen Kinder haben ein oder beide Elternteile durch AIDS verloren."
KNHDuisburg (epo.de). - Immer mehr Menschen mit HIV/ Aids in Entwicklungs- und Schwellenländern profitieren von der Verfügbarkeit anti-retroviraler Medizin. Darauf hat die Kindernothilfe anlässlich des Weltaidstages am 1. Dezember aufmerksam gemacht. Vor fünf Jahren hätten entsprechende Präparate lediglich einem Prozent aller Erkrankten weltweit zur Verfügung gestanden. Heute erreiche die medizinische Versorgung rund ein Drittel aller Betroffenen, erklärte die Organisation.
tdhOsnabrück (epo.de). - Während die Neuinfektionen mit HIV weltweit leicht zurückgehen und immer mehr HIV-positive Menschen Zugang zu lebensverlängernden Medikamenten erhalten, bleiben die sozialen und psychologischen Auswirkungen der Immunschwäche alarmierend. Darauf hat das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember hingewiesen.
?rzte ohne GrenzenBerlin (epo.de). - Anlässlich des diesjährigen Welt-Aids-Tages hat Ärzte ohne Grenzen eine Schulkampagne zum Thema gestartet. Die internationale Hilfsorganisation stellte in Berlin den Film "Ich bin immer noch ich - Leben mit HIV/Aids in Südafrika" vor. Er begleitet zwei junge Frauen und Männer, die mit HIV/Aids konfrontiert sind, durch ihren Alltag im Township Khayelitsha. "Wir wollen den Jugendlichen zeigen, dass Aids zwar nicht heilbar, aber behandelbar ist, und dass das Leben auch mit der Krankheit weitergeht", sagte Tankred Stöbe, Präsident der deutschen Sektion von Ärzte ohne Grenzen. Die Hilfsorganisation behandelt mehr als 100.000 HIV/Aids-Patienten in über 30 Ländern weltweit.
oxfamBerlin (epo.de). - Die Pharmaindustrie entwickelt kaum Medikamente für Krankheiten, die hauptsächlich in Entwicklungsländern vorkommen, weil sie den dortigen Markt nicht für lukrativ genug hält. Und bereits vorhandene Arzneien sind häufig unerschwinglich für arme Menschen. Diese Aussagen enthält der neue Oxfam-Bericht "Investing for Life", der am Dienstag erschienen ist. Millionen kranken Menschen könnte geholfen werden, wenn die Pharma-Konzerne ihr Geschäftsmodell ändern und den universellen Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten ins Zentrum ihrer Geschäftspolitiken stellen würden, erklärte Oxfam. Dadurch könnten die Unternehmen zudem das Potenzial der neuen Märkte besser ausschöpfen.
SODIBerlin (epo.de). - Der Solidaritätsdienst-international (SODI) baut im Rahmen eines neuen Projektes in Namibia 600 Trockentoiletten. Damit sollten Durchfallerkrankungen, an denen weltweit jeden Tag 6000 Kinder sterben, eingedämmt werden. Zudem würden durch eine Trockentoilette jährlich 4000 Liter der knappen und teuren Ressource Wasser gespart, teilte SODI anlässlich des "Welttages der Toilette" am 19. November mit. 
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