Gesundheit

Anopheles-M?ckeKöln (epo.de). - Trotz Fortschritten beim Kampf gegen Malaria sterben weltweit immer noch jedes Jahr eine Million Menschen an der Tropenkrankheit. 80 Prozent der Malariatoten sind Kinder unter fünf Jahren in Afrika südlich der Sahara. Dies zeigt der neue UNICEF-Bericht "Malaria und Kinder", der am Mittwoch in Seattle (USA) veröffentlicht wurde. Der Malaria-Erreger wird von der Anopheles-Mücke übertragen. Die Krankheit trifft vor allem die Armen.
Mutter und Kind im Sudan. Foto: UNICEFKöln (epo.de). - Jedes Jahr sterben weltweit immer noch schätzungsweise 535.000 Frauen an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt - 99 Prozent davon in den Entwicklungsländern. Kurz vor der am 18. Oktober beginnenden Weltkonferenz zur Müttergesundheit in London haben das UN-Kinderhilfswerk UNICEF, die Weltgesundheitsorganisation, der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen und die Weltbank mangelnde Fortschritte im Kampf gegen die Müttersterblichkeit in den ärmsten Ländern kritisiert.
MSFNairobi/Berlin (epo.de). - Um die Zahl der an Mangelernährung sterbenden Kinder zu reduzieren, muss nach Auffassung von Ärzte ohne Grenzen verstärkt therapeutische Fertignahrung verwendet werden. Wichtig sei nicht nur die Menge der Nahrung, sondern auch die richtige Menge an Vitaminen und Nährstoffen, erklärte die Hilfsorganisation am Mittwoch in Berlin. Weltweit sterben jährlich fünf Millionen Kinder unter fünf Jahren an den Folgen von Mangelernährung.
Berlin (epo.de). - Die zunehmende Verstädterung bringt nicht nur Probleme, sondern auch Chancen, insbesondere für eine bessere Gesundheitsfürsorge und eine nachhaltige Familienplanung. Das ist eines der Ergebnisse des 6. Internationalen Dialoges Bevölkerung und Nachhaltige Entwicklung, zu dem sich am 8. und 9. Oktober in Berlin Entwicklungs-Experten und Vertreter staatlicher Organisationen trafen. Rund 150 Teilnehmer aus Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika waren zur Konferenz gekommen, um über die Herausforderungen der Urbanisierung zu beraten.
oxfamBerlin (epo.de). - Oxfam Deutschland hat den Einsatz von Bundeskanzlerin Angela Merkel für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria begrüßt. Um den Kampf gegen die Infektionskrankheiten gewinnen zu können, sei aber mehr Geld nötig, als die Geber bei ihrer Konferenz in Berlin zusagten, kritisierte die Hilfsorganisation. Auch Deutschlands Beitrag müsse weiter aufgestockt werden.
Global FundBerlin (epo.de). - Bei der Geberkonferenz am Donnerstag in Berlin sind Zusagen in Höhe von 9,7 Milliarden US-Dollar für den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria für einen Zeitraum von drei Jahren gemacht worden. Dies sei die größte Finanzierungsinitiative im Gesundheitsbereich überhaupt, erklärte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Sie werde dem Globalen Fonds ermöglichen, seine jährlichen Zusagen bis 2010 auf sechs bis acht Milliarden Dollar zu erhöhen.
Globaler FondsBerlin (epo.de). - Der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria erwartet rund sieben bis acht Milliarden US-Dollar neue Zusagen für die nächsten drei Jahre. Rund 30 Geber des Globalen Fonds treffen am Donnerstag in Berlin zusammen, um für die Jahre 2008 bis 2010 Mittel für den Kampf gegen die drei gefährlichsten Infektionskrankheiten bereit zu stellen. Der Globale Fonds finanziert gegenwärtig 20 Prozent aller internationalen Programme gegen Aids und zwei Drittel aller Programme gegen Tuberkulose und Malaria.
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