Installation einer Solaranlage in Äthiopien. Foto: Stiftung SolarenenergieFreiburg/Berlin (epo.de). - Die Stiftung Solarenergie hat im abgelaufenen Jahr 2008 vier neue Solarzentren in Äthiopien fertiggestellt. "Mit der Eröffnung von vier neuen Solar-Centern, der Fachkräfteausbildung an der 'International Solar Energy School' und der Fertigstellung des dritten Solardorfes haben wir den Ausbau der Solarenergie in den ländlichen Regionen Äthiopiens weiter vorangetrieben", sagte der Vorstand der Stiftung, Harald Schützeichel.
Bujagali Wasserfälle

Berlin (epo.de). - Der Bericht der internen Beschwerdestelle Inspection Panel zum ugandischen Bujagali Staudamm am Nil stellt dem Projekt ein vernichtendes Urteil aus: Nach 17 Monaten Untersuchung warnt er, dass der Nutzen über- und die Risiken unterbewertet wurden. Hydrologische Risiken wie geringere Stromproduktion, durch Klimawandel bedingte Dürren wurden ebenso wenig hinreichend untersucht wie kumulative Auswirkungen auf das Ökosystem des Nils. Auch eine hinreichend umfassende Prüfung der Alternativen zum Staudamm fand nicht statt - so fassten jetzt die Nichtregierungsorganisationen (NROs) urgewald, WEED und Counter Balance die Ergebnisse der Diskussion Ende letzter Woche vor dem Board der Weltbank und fordern Konsequenzen.
Toyota Prius  Quelle: Wikipedia Commons

Berlin (epo.de). - "Die Speicherung Erneuerbarer Energien ist der technologische Schlüssel zu einem neuen Energiezeitalter". So lautet die Erkenntnis der Fachleute, die am 24. und 25. November in Berlin an der 3. Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES) teilnahmen. Die Entwicklung von Speicherpotenzialen und die Verbreitung solcher Technologien bilden den Diskussionsrahmen der Konferenz. In diesem Jahr steht die Elektromobilität, also die Möglichkeit einer emissionsfreien Verkehrsindustrie im Mittelpunkt.  Angesichts der derzeitigen Krise der Autoindustrie stellte der SPD-Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR, fest: "Die Deutschen Autobauer haben an der Zukunft vorbei geplant."
bangladesch solar

Bonn (epo.de). - Die Menschen auf den Flussinseln des Ganges im Faridpur-Bezirk in Bangladesch sind nicht zu beneiden: Geringe oder unsichere Einkommen, schlechte Gesundheit, geringe Bildung und geringes Selbstwertgefühl, unzureichende Vermögenswerte und eine große Anfälligkeit für Krisen sind die bitteren Zutaten eines harten Lebens. Die Andheri-Hilfe Bonn unterstützt seit 2006 ein Projekt, das mit 6.000 Menschen auf den Inseln zusammenarbeitet. 2007 wurde als eine zusätzliche Maßnahme die Komponente "Solarlicht" eingeführt. Künftig sollen 1.088 Familien von der Nutzung der Solarenergie profitieren.
Windenergie in Kolumbien Foto:gtz korneffel

Berlin (epo.de). - Klimaschutz könnte in der jetzigen Krise als Konjunkturmotor dienen. Zu diesem Ergebnis kommt ein am Montag in Berlin vorgestelltes Weltenergieszenario von Greenpeace und dem Europäischen Rat für Erneuerbare Energie (EREC). Demnach würde sich die für den weltweiten Klimaschutz notwendige Umstellung auf Erneuerbare Energien lohnen. Allein im Strombereich würden bis 2030 mehr als 18 Billionen Dollar Brennstoffkosten für Kohle, Gas und Öl eingespart werden. Die Erneuerbaren Energien würden bis dahin ihren jährlichen Umsatz von derzeit 70 Milliarden Euro auf 360 Milliarden Euro verfünffachen und dann die Hälfte des weltweit benötigten Strombedarfs decken.
fian

Köln (epo.de). - Die Menschenrechtsorganisation FIAN hat die Entscheidung des Energie-Ausschusses des Europäischen Parlaments zur Biospritquote als unzureichend kritisiert: "Solange keine verbindlichen Menschenrechts- und Sozialkriterien sowie wirksame Kontrollen festgeschrieben werden, ist die Biospritquote in Zeiten der Hungerkrise nicht zu verantworten", erklärte FIAN Deutschland in Köln. Der Ausschuss will an der Beimischungsquote von zehn Prozent für erneuerbare Energien im Transportsektor bis 2020 festhalten. Sechs Prozent davon sollen aus Biosprit stammen. 2014 soll eine Überprüfung dieser Zielsetzung stattfinden.
Berlin (epo.de). - Steigende Energiepreise, Klimawandel und Armutsbekämpfung stellen die Welt vor Herausforderungen, die sich nur auf internationaler Ebene lösen lassen. Erneuerbare Energien können dazu einen großen Beitrag leisten. Bislang mangelt es an einer internationalen Organisation, deren Hauptziel es ist, Industrie- und Entwicklungsländer beim Ausbau Erneuerbarer Energien konkret zu beraten und zu unterstützen und zu besseren ordnungspolitischen Rahmenbedingungen beizutragen. Die deutsche Bundesregierung will daher gemeinsam mit anderen Staaten eine Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) gründen. 
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