Artenschutz

wwf_150Frankfurt (epo.de). - In Südafrika wird durchschnittlich alle 30 Stunden ein Breit- oder Spitzmaulnashorn getötet. Allein im ersten Halbjahr 2010 habe Südafrika rund 230 Nashörner durch Wilderei verloren, berichtete die Umweltstiftung WWF Deutschland am Donnerstag in Frankfurt. Nur in den 1970er Jahren habe die Wilderei ein ähnlich erschreckendes Ausmaß erreicht, so der WWF.
cbd_150Bonn (epo.de). - Der Kampf gegen Biopiraterie geht in die entscheidende Runde: Im japanischen Nagoya entscheidet die Weltgemeinschaft in den nächsten zwei Wochen, ob sie sich auf ein völkerrechtlich verbindliches Protokoll zum gerechten Vorteilsausgleich bei der Nutzung genetischer Ressourcen einigen kann. Der Schlüssel für einen Verhandlungserfolg liege bei den Industrieländern, erklärte der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) im Vorfeld der Konferenz.
glatzkopfbuelbuel_150Frankfurt (epo.de). - In der Mekong-Region sind nach einem aktuellen Bericht der Umweltstiftung WWF binnen einen Jahres mehr als 140 bisher unbekannte Spezies entdeckt worden. Darunter sind skurril anmutende Exemplare wie ein Singvogel mit federlosem Gesicht oder ein Fisch, der sich an Felsbrocken festsaugt, um in schnellfließenden Flüssen aufwärts schwimmen zu können. Verblüfft waren die Forscher außerdem von einer bisher unbekannten zahnlosen Schlange, einem Frosch, der Grillenzirpen imitiert, und einem Fisch mit Vampir-ähnlichen Fangzähnen.
pro_wildlifeMünchen (epo.de). - Tansania hat derzeit noch den größten Löwenbestand Afrikas. Doch jetzt schlagen Wissenschaftler Alarm: Im Fachmagazin "Conservation Biology" dokumentieren Forscher, wie die Großwildjagd den Löwenbestand Tansanias gefährdet. Der Löwe ist eine der begehrtesten Jagdtrophäen. Jagdtouristen kommen vor allem aus den USA und den EU-Staaten.
bfn_100Bonn (epo.de). - Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat am Freitag eine erfolgreiche Bilanz seiner Wildkaffee-Kampagne im Jahr der biologischen Vielfalt gezogen. Während der Kampagne besuchte das BfN zwölf Städte und informierte über Wildkaffee in Äthiopien. Dort befinden sich die letzten Regenwälder, in denen bis heute wilder Arabica-Kaffee wächst. Mit Reservaten sollen sie geschützt werden.
wwf_150Berlin (epo.de).  - Ein Forscherteam der Umweltstiftung WWF hat in der Demokratischen Republik Kongo einige hundert Schimpansen entdeckt, die einen Teil des Jahres fast komplett auf Bäumen verbringen. In der Regenzeit, wenn das Gebiet in der Lac Tumba-Region im Westen des Kongo-Beckens überflutet ist, verlagern die "Sumpfschimpansen" ihr Leben auf die Baumwipfel.
unesco_deBonn (epo.de). - Die Deutsche UNESCO-Kommission lädt am 16. September zum öffentlichen Symposium "Die Vielfalt macht's" im LVR-Landesmuseum Bonn ein. Anlass ist das 30-jährige Jubiläum des Alternativen Nobelpreises "Right Livelihood Award". Sieben Preisträger stellen ihre Arbeit vor und diskutieren, warum Vielfalt sowohl in der Natur als auch in der Gesellschaft wichtig ist.
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