Artenschutz

humboldt_pinguin_wmc_150Hamburg (epo.de). - Der Energiekonzern Suez Energy muss einen neuen Standort für sein in der Region Coquimbo in Chile geplantes Kohlekraftwerk suchen. Das hat der chilenische Präsident Sebastián Piñera entschieden. Wie die Hamburger Umweltorganisation "Rettet den Regenwald" berichtete, liegt der Entscheidung die Tatsache zugrunde, dass die Küstenregion Coquimbo für die marine Flora und Fauna besonders wertvoll ist.
naturefundWiesbaden (epo.de). - Die gemeinnützige Naturschutz-Organisation Naturefund will an der Pazifikküste von Nicaragua rund 140.000 Quadratmeter Trockenwald kaufen, um eine sehr seltene, fast unbekannte Raubkatze zu schützen: den Jaguarundi. Die Unterart des Pumas ist katzengroß und graubraun. Der Jaguarundi ist bedroht, weil sein sein Lebensraum, der tropische Trockenwald, immer mehr verschwindet. Mit einer Aktion will Naturefund jetzt einen Rest des Waldes erhalten.
www_mekong_100Frankfurt (epo.de). - Im südostasiatischen Mekong-Fluss sind die Bestände von Riesen-Fischen von bis zu 600 Kilogramm Gewicht durch den geplanten Bau von elf Staudämmen bedroht. In einem am Mittwoch veröffentlichten neuen Bericht der Umweltstiftung WWF heißt es, die Flussbarrieren könnten zum Kollaps ganzer Ökosysteme führen.
belugawal_wwfAgadir (epo.de). - Auf der Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in der marokkanischen Stadt Agadir ist ein umstrittener Vorschlag für eine Lockerung des Walfangverbotes abgelehnt worden. Nach mehrtägigen Verhandlungen hinter verschlossenen Türen hätten die USA und Japan, Triebfedern des Vorschlages, am Mittwoch morgen die Verhandlungen für gescheitert erklärt, berichtete die Tierschutzorganisation Pro Wildlife aus Agadir.
buckelwal_wwfAgadir (epo.de). - Die Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in der marokkanischen Stadt Agadir hat mit einem Eklat begonnen. Der IWC-Vorsitzende Anthony Liverpool aus Antigua und Barbuda steht unter Korruptionsverdacht. Englische Reporter hatten berichtet, all seine Spesen würden von Japan bezahlt. Trotzdem soll Liverpool die Verhandlungen weiter leiten. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife bezeichnete dies als Skandal.
pro_wildlifeMünchen (epo.de). - Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika hat die Artenschutzorganisation Pro Wildlife Südafrika-Reisende davor gewarnt, Wildtiere und Wildpflanzen als Reiseandenken mitzubringen. Weil Wildtierprodukte in Südafrika offen angeboten werden, ist vielen Urlaubern nicht bewusst, dass zahlreiche Arten internationalen Ein- und Ausfuhrbeschränkungen unterliegen. Bei Zuwiderhandlung drohen neben der Beschlagnahme empfindliche Geldbußen.
wwf_150Berlin (epo.de). - Angesichts des dramatischen Artenverlustes weltweit hat die Umweltstiftung WWF Deutschland einen drastischen Abbau Natur zerstörender Subventionen gefordert. Wie der WWF anlässlich des internationalen Tages der Biologischen Vielfalt am 22. Mai berichtete, fließen aktuellen Studien zufolge weltweit Jahr für Jahr 670 Milliarden Euro an Staatshilfen in Branchen, die wesentlichen Anteil an der Zerstörung der Natur haben.
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