Artenschutz

www_mekong_100Frankfurt (epo.de). - Im südostasiatischen Mekong-Fluss sind die Bestände von Riesen-Fischen von bis zu 600 Kilogramm Gewicht durch den geplanten Bau von elf Staudämmen bedroht. In einem am Mittwoch veröffentlichten neuen Bericht der Umweltstiftung WWF heißt es, die Flussbarrieren könnten zum Kollaps ganzer Ökosysteme führen.
belugawal_wwfAgadir (epo.de). - Auf der Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in der marokkanischen Stadt Agadir ist ein umstrittener Vorschlag für eine Lockerung des Walfangverbotes abgelehnt worden. Nach mehrtägigen Verhandlungen hinter verschlossenen Türen hätten die USA und Japan, Triebfedern des Vorschlages, am Mittwoch morgen die Verhandlungen für gescheitert erklärt, berichtete die Tierschutzorganisation Pro Wildlife aus Agadir.
buckelwal_wwfAgadir (epo.de). - Die Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in der marokkanischen Stadt Agadir hat mit einem Eklat begonnen. Der IWC-Vorsitzende Anthony Liverpool aus Antigua und Barbuda steht unter Korruptionsverdacht. Englische Reporter hatten berichtet, all seine Spesen würden von Japan bezahlt. Trotzdem soll Liverpool die Verhandlungen weiter leiten. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife bezeichnete dies als Skandal.
pro_wildlifeMünchen (epo.de). - Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika hat die Artenschutzorganisation Pro Wildlife Südafrika-Reisende davor gewarnt, Wildtiere und Wildpflanzen als Reiseandenken mitzubringen. Weil Wildtierprodukte in Südafrika offen angeboten werden, ist vielen Urlaubern nicht bewusst, dass zahlreiche Arten internationalen Ein- und Ausfuhrbeschränkungen unterliegen. Bei Zuwiderhandlung drohen neben der Beschlagnahme empfindliche Geldbußen.
wwf_150Berlin (epo.de). - Angesichts des dramatischen Artenverlustes weltweit hat die Umweltstiftung WWF Deutschland einen drastischen Abbau Natur zerstörender Subventionen gefordert. Wie der WWF anlässlich des internationalen Tages der Biologischen Vielfalt am 22. Mai berichtete, fließen aktuellen Studien zufolge weltweit Jahr für Jahr 670 Milliarden Euro an Staatshilfen in Branchen, die wesentlichen Anteil an der Zerstörung der Natur haben.
biodiv_2010_150Bonn (epo.de). - Die UN-Konvention über die biologische Vielfalt (CBD) wird nach wie vor nicht wirksam umgesetzt. Darauf hat der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) aus Anlass des internationalen Tages der biologischen Vielfalt (22. Mai) hingewiesen. Der Tag sei nicht nur eine Mahnung für den Artenschutz, es gehe auch um Biopiraterie und globale Gerechtigkeit, betonte der EED.
mangroven_unep_200Aachen (epo.de). - Der Klimawandel wird den Verlust von Pflanzen- und Tierarten verstärken. Dadurch werde es zu einem Rückgang der Nahrungsquellen und einer weiteren Verschärfung der Nahrungsmittelkrise in Entwicklungsländern kommen, warnt das katholische Hilfswerk MISEREOR anlässlich des internationalen Tages der biologischen Vielfalt am 22. Mai.  
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