Artenschutz

tigerschutz_asien_wwf_150Hua Hin (epo.de). - Auf einer Konferenz im thailändischen Hua Hin haben sich 13 Staaten, darunter China, Russland und Indonesien, auf effektive Schutzmaßnahmen zur Rettung der von der Ausrottung bedrohten Tiger geeinigt. Die Umweltstiftung WWF begrüßte insbesondere die Absicht, die Zahl der freilebenden Tiger bis zum Jahr 2012 verdoppeln zu wollen. 
tiger_wwfFrankfurt (epo.de). - In den fünf Mekong-Anrainerstaaten Kambodscha, Laos, Myanmar, Thailand und Vietnam gibt es nur noch rund 350 wild lebende Tiger. Die Zahl der vom Aussterben bedrohten Großkatzen sei innerhalb der vergangenen zwölf Jahre um etwa 70 Prozent zurückgegangen, heißt es in einem einem aktuellen Statusreport der Umweltschutzorganisation WWF.
biodiv_2010_150Berlin (epo.de). - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei einem Festakt zur Eröffnung des UN-Jahres der biologischen Vielfalt am Montag in Berlin zu stärkeren Anstrengungen beim weltweiten Artenschutz aufgerufen. Arten und Lebensräume verschwänden in beängstigendem Tempo, sagte Merkel. Die Vereinten Nationen hatten 2010 zum internationalen Jahr der Biodiversität erklärt, um das Thema biologische Vielfalt mit seinen vielen Facetten stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.
tigerFrankfurt (epo.de). - Aus der Sicht des Artenschutzes hat sich im Jahr 2009 die Lage für den Amur-Leopard etwas entspannt. Tiger, Eisbär und Nashorn sind nach einer Bilanz der Umweltstiftung WWF hingegen verstärkt vom Aussterben bedroht. "Es gab zwar für manche Arten einzelne Silberstreifen am Horizont, doch das Massenaussterben im Tier- und Pflanzenreich dauerte auch 2009 unvermindert an", erklärte Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland.
roter_thun_150Frankfurt (epo.de). - Die Umweltstiftung WWF hält ein Handelsverbot für notwendig, um den Roten Thunfisch zu retten. Die Kommission zum Schutz des Atlantischen Thunfischs (ICCAT) habe bei ihrer jüngsten Sitzung in Recife (Brasilien) nicht die notwendigen Schutzmaßnahmen eingeleitet, kritisierte der WWF in Frankfurt. Das Ergebnis der Tagung sei "eine einzige Enttäuschung".
iucn_redlistGenf (epo.de). - Die Rote Liste der vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten wird immer länger. Nach der am Dienstag von der Weltnaturschutzunion (IUCN) in Genf vorgelegten aktuellen Liste sind 17.291 von 47.677 untersuchten Arten akut gefährdet. Im Vergleich zum Vorjahr kamen rund 2.800 Arten hinzu. Demnach sind 70 Prozent der Pflanzen, 37 Prozent der Süßwasserfische, 28 Prozent der Reptilien und 21 Prozent der Säugetiere vom Aussterben bedroht.
diversitas_2009Kapstadt (epo.de). - Zum Abschluss einer Artenschutz-Konferenz in Kapstadt haben rund 600 Experten aus 70 Ländern am Freitag vor einem dramatischen Rückgang der weltweiten Artenvielfalt gewarnt. Selbst wenn die gegenwärtigen Klimaschutzziele umgesetzt würden, könnte dies das Todesurteil für die Korallenriffe bedeuten, heißt es in der Abschlusserklärung der Tagung. Das 2003 auf einer Konferenz zur UN-Artenschutzkonvention beschlossene Ziel, bis 2010 den Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten, kann nicht erreicht werden.
Back to Top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok