Energie

brasilien_kkw_angra_150Berlin. - Anlässlich des Fukushima-Jahrestages haben 150 Atomkraftgegner vor dem Bundeskanzleramt gegen deutsche Exportbürgschaften für den Bau von Atomkraftwerken im Ausland protestiert. Die Demonstranten warfen der Bundesregierung Doppelzüngigkeit in der Atompolitik vor, da sie in Deutschland aus der Atomkraft aussteige, aber gleichzeitig im Ausland den Bau von Atomkraftwerken fördere.
fianlogo_klKöln. - Die Beimischungsquote für Agrartreibstoffe (Stichwort "E10") führt zu Vertreibungen und Hunger in Afrika. Damit tragen EU und Bundesregierung zur Verletzung des Rechts auf Nahrung bei, fördern riesige Agrarplantagen und konterkarieren damit ihre eigenen Anstrengungen, Kleinbauern zu fördern und den dortigen Hunger zu bekämpfen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Menschenrechts-Organisation FIAN, die jetzt der Europäischen Kommission vorgestellt wurde.
inkotaBerlin. - Sechs Monate lang hat die Lufthansa ein Bio-Kerosin-Gemisch in einem seiner Flugzeuge getestet. Das Bio-Kerosin-Gemisch besteht unter anderem aus Jatropha, einer ölhaltigen Pflanze, die in Mosambik und Indonesien angebaut wird. Der Konzern zieht eine positive Bilanz des Tests: Es habe keine Motorschäden oder Veränderungen am Material durch das Bio-Kerosin gegeben. INKOTA warnt jedoch vor negativen Auswirkungen in den Anbauländern.
deg_180Köln. - Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) gewährt dem indonesischen Verpackungshersteller PT Wirajaya Packindo (Wirajaya) ein langfristiges Darlehen in Höhe von zwölf Millionen US-Dollar. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in der Nähe von Jakarta produziert Wellpappen und Kartonagen ausschließlich aus Recyclingpapier. Ziel der DEG-Förderung ist eine höhere Energieeffizienz.
windkraft_dk_200Berlin. - In einer gemeinsamen Erklärung haben "Brot für die Welt", Germanwatch, Greenpeace, Oxfam und WWF am Freitag sechs Forderungen für eine zukunftsfähige Energieversorgung ohne klimaschädliche und hochriskante Energietechnologien an die Bundesregierung gerichtet. Die Katastrophe von Fukushima mache jetzt den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomtechnologie in Deutschland und Europa notwendig. Das bedeute, die Weichen in der Energiepolitik neu zu stellen. Klimaschutz müsse ein elementarer Teil der neuen Energiestrategie sein, so die Verbände.
zuckerrohr_bras_mette_nielsen_wmc_150Berlin. - Das INKOTA-Netzwerk hat den Boykott des E10-Biosprits durch die deutschen Autofahrer begrüßt. Der Kraftstoff mit einem Anteil von zehn Prozent Bioethanol werde zurecht abgelehnt, erklärte INKOTA. Er werde aus Nahrungsmitteln wie Zuckerrohr und Mais produziert. Dadurch seien  Nahrungsmittel für viele Menschen in Entwicklungsländern schier unerschwinglich geworden. Das katholische Hilfswerk Misereor forderte die Bundesregierung auf, die Biokraftstoff-Quote zurückzunehmen.
deg_180Köln (epo.de). - Die Deutsche Investitions- und Entwicklungs-Gesellschaft (DEG) fördert erstmals die Verbreitung deutscher Technik zur Wärmerückgewinnung in der indischen Textilindustrie. Privater Partner des Vorhabens ist die Brückner Trockentechnik GmbH & Co. KG, ein deutscher Mittelständler, der Trocknungsanlagen insbesondere für den Textilbereich herstellt. Brückner trägt mit 219.000 Euro zum Projekt bei. Die DEG ergänzt diesen Beitrag um 200.000 Euro aus dem Programm "Klimapartnerschaften mit der Wirtschaft" des Bundesumweltministeriums (BMU).
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