Energie

FIANKöln/Aachen (epo.de). - Die Bundesregierung hat am Montag in Berlin die internationale Konferenz "Politik gegen Hunger" unter dem Motto "Bioenergie und Ernährungssicherheit" eröffnet. Zum Auftakt der Konferenz forderten FIAN und Misereor, dass den Bekenntnissen zu den Menschenrechten und Umweltschutz auch Taten folgen. Die Bundesregierung habe auf Druck der Industrie und entgegen massiven Einwänden vieler Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen selbst minimale Sozialstandards aus der Nachhaltigkeitsverordnung für Agrartreibstoffe gestrichen.
WindkraftBerlin (epo.de). - Viele weniger entwickelte Länder verfügen über beachtliche, bislang jedoch noch nicht ausgeschöpfte Potentiale zur Nutzung erneuerbarer Energien. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie im Auftrag des Bundesumweltministeriums sowie des Umweltbundesamtes. Die Studie untersuchte die Rolle des Clean Development Mechanism (CDM) im Bereich der erneuerbaren Energien - speziell an den Beispielen Ägypten und Thailand. CDM ist ein im Kyoto-Protokoll verankertes Instrument zur Minderung von Treibhausgasen in Schwellen- und Entwicklungsländern.
BfdWKassel (epo.de). - "Brot für die Welt" hat die Förderung von Agro-Treibstoffen durch die Industrieländer kritisiert. "Nahrungsmittel werden immer häufiger zur Sättigung des weltweiten Rohstoffhungers missbraucht", erklärte die Direktorin von "Brot für die Welt", Cornelia Füllkrug-Weitzel, anlässlich des Starts der 49. Spendenaktion in Kassel. Dies gefährde die Ernährungssicherheit von Millionen von Menschen. Experten schätzten, dass die Zahl der Hungernden bis 2025 von derzeit 854 Millionen auf 1,2 Milliarden Menschen steigen werde, wenn weiterhin Nahrungsmittel in großem Stil als Treibstoffe verbrannt würden.
VENROBonn (epo.de). - Entwicklungs- und umweltpolitische Organisationen in Deutschland sind erzürnt über den Versuch der EU, Atomenergie für Afrika ins Spiel bringen zu wollen. Kurz vor dem zweiten EU-Afrika-Gipfel in Lissabon wurde ein Passus zu einem Dialog über nukleare Zusammenarbeit in den Energie-Aktionsplan aufgenommen. Aus Sicht der Nichtregierungsorganisationen ist es für Deutschland - das zu Recht aus der Atomenergie aussteige - nicht tragbar, nukleare Energieversorgung für Afrika als Option anzusehen.
End Oil AidWashington (epo.de). - Mehr als 200 Organisationen aus 56 Ländern haben von der Weltbank und anderen Internationalen Finanzinstitutionen ein Ende der Subventionen für die Ölindustrie gefordert. In einer am Freitag in Washington veröffentlichten Erklärung bezeichnen die Nichtregierungs-Organisationen (NRO) die "Ölhilfe" als eines der größten Hindernisse im Kampf gegen den Klimawandel und für die Bemühungen, den Entwicklungsländern einen besseren Zugang zu Energie zu verschaffen.
GTZEschborn (epo.de). - Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) hat die vierte Neuauflage der so genannten TERNA-Länderstudie des Windenergieprogramms TERNA (Technical Expertise for Renewable Energy Application) veröffentlicht. Die Untersuchung liefert einen detaillierten Überblick über die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Strommärkte und erneuerbare Energien in 23 Entwicklungs- und Schwellenländern.
GTZEschborn (epo.de). - Die Hälfte aller Haushalte in den ländlichen Gebieten Indiens hat keinen Strom oder nur für wenige Stunden am Tag. Neue und umweltfreundliche Technologien wie Biogasanlagen sollen das jetzt ändern. Um die Versorgung der ländlichen Bevölkerung Indiens nachhaltig zu verbessern, haben die EnviTec Biogas AG, führende Anbieter von Biogasanlagen in Europa, und die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH (GTZ) eine Kooperation in Form eines Public Private Partnership (PPP) abgeschlossen.
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