Rohstoffe

gorilla_100München (epo.de). - Die verstärkte Nachfrage nach dem seltenen Roherz Coltan in der Demokratischen Republik Kongo bedroht nach Berichten der Artenschutzorganisation Pro Wildlife die letzten Rückzugsgebiete von Gorillas. Pro Wildlife befürchtet verheerende Folgen für die Menschenaffen: Die Minenarbeiten zerstören den Lebensraum der Tiere, und für die Fleischversorgung der Arbeiter werden die Gorillas im großen Stil gewildert.
deg_180Köln (epo.de). - In Entwicklungsländern nimmt die Belastung durch Abfälle aus Industrie und Haushalten kontinuierlich zu. Möglichkeiten für Recycling fehlen häufig noch. Für eine neue Recyclingtechnologie in Vietnam gewährt die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) der Vietstar Joint Stock Company (Vietstar) jetzt ein langfristiges Darlehen über 12,4 Millionen US-Dollar.
Kaweri Plantage in UgandaKöln/Berlin (epo.de). - Die Neumann Kaffee Gruppe mit Sitz in Hamburg wirbt mit der Aussage, "über das rein kommerzielle Geschäft hinaus" trage die Zusammenarbeit mit Partner in lokalen Gemeinden der Erzeugerländer dazu bei, "die Existenzgrundlage von Kaffeebauern und ihren Familien zu verbessern". Jetzt wird ihr jedoch vorgeworfen, sie habe die Vertreibung von 400 ugandischen Kleinbauernfamilien toleriert, die einer Kaffeeplantage des Unternehmens weichen mussten. Die Menschenrechtsorganisation FIAN reichte am Montag deshalb eine Beschwerde beim Bundeswirtschaftsministerium ein.
kimberley_studieOttawa (epo.de). - Der Kimberley-Prozess, der mit Hilfe staatlicher Herkunftszertifikate den Handel mit "Blutdiamanten" unterbinden soll, ist nach einem Report der nichtstaatlichen Organisation "Partnership Africa Canada" (PAC) gescheitert. Viele der beteiligten Staaten hätten dabei versagt, Diamantenschmuggel und Geldwäsche zu unterbinden, heißt es im Bericht "Diamonds and Human Security Annual Review", der am Dienstag in Ottawa der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Hybridauto Toyota PriusBerlin (epo.de). - Das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) sieht aufgrund der “rasant steigenden Nachfrage”  nach High-Tech-Metallen langfristig wirtschaftliche Probleme auf Deutschland zukommen. In der am Freitag in Berlin vorgestellten Studie “Rohstoffe für Zukunftstechnologien” warnt das Institut, die Nachfrage nach Metallen wie Indium, Gallium oder Neodym könnte im Jahr 2030 drei- bis sechsmal so hoch sein wie die heutige Produktion beträgt. Zudem kämen viele dieser Rohstoffe nur in wenigen Ländern vor, “die zudem in politisch instabilen Regionen liegen”. Als Folge könnten Rohstoffengpässe zum Beispiel den massenhaften Ausbau der Solarenergie begrenzen.
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