Rohstoffe

meereis_arktis_mpi_notz_150Berlin. - Vor den Gazprom-Zentralen in Berlin und Moskau haben am Mittwoch Aktivisten von Greenpeace protestiert. Der russische Energiekonzern will in bisher unberührten Gebieten der Arktis Öl fördern. "Gazprom gefährdet mit seinen Ölplänen das sensible Ökosystem der Arktis. Eine der letzten unberührten Regionen dieser Erde muss vor der Ölindustrie geschützt werden", sagte Jörg Feddern, Ölexperte von Greenpeace.
seefracht_200Berlin. - Misereor und "Brot für die Welt" haben begrüßt, dass in den USA Berichtspflichten für mehr Transparenz im Rohstoffsektor umgesetzt werden. Die beiden kirchlichen Hilfswerke erwarten von der Bundesregierung, dass sie sich für vergleichbare Regelungen in der Europäischen Union einsetzt. Damit solle die Bevölkerung der Abbauländer stärker von den Gewinnen aus heimischen Rohstoffen profitieren.
cotton_mia_80Hamburg. - Die Aid by Trade Foundation (AbTF) mit ihrer Initiative Cotton made in Africa (CmiA) und die Better Cotton Initiative (BCI) haben ein Partnerschafts-Abkommen unterzeichnet. Gemeinsames Ziel ist es, die Nachhaltigkeit von Baumwolle afrikanischer Kleinbauern effektiver und effizienter voranzutreiben und nachhaltige Lösungen für die Textil- und Modeindustrie in Europa und Nordamerika zu bieten.
oeko_institutDarmstadt. - Immer wieder hat die Verschiffung von Elektronikschrott nach Westafrika die Gesundheit von Jugendlichen gefährdet, die mit Recycling ein kleines Einkommen erzielen wollen. Das Öko-Institut in Darmstadt untersucht jetzt, wie ein Übergang zu nachhaltigen Recyclinglösungen gestaltet werden kann, um seltene und wertvolle Metalle wie Platin, Indium und weitere Rohstoffe zurückzugewinnen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf in Afrika selbst anfallenden elektrischen und elektronischen Altgeräten und Altfahrzeugen.
bmz_100Berlin. - Entwicklungsminister Dirk Niebel hat ein Umdenken bei der Förderung von Rohstoffen gefordert. "Ressourcen wurden und werden immer noch ohne Rücksicht auf Mensch und Umwelt ausgebeutet - mit oft dramatischen Folgen", sagte Niebel anlässlich der Tagung "Nachhaltige Rohstoffwirtschaft und Entwicklung" am Donnerstag in Berlin. "Hier muss ein Umdenken einsetzen, wie wir es bereits eingeleitet haben: Rohstoffe, ihre Förderung und ihre Weiterverarbeitung müssen zum Nutzen für die Entwicklung der Herkunftsländer genutzt werden."
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