Entwicklung

bmz Washington. - Die Weltbankgruppe und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, mit der sie ihre Zusammenarbeit im Bereich nachhaltige und breitenwirksame Entwicklung in der MENA-Region (Nordafrika/Nahost) verstärken wollen. Das hat das Entwicklungsministerium jetzt bekannt gegeben.

bmz 100Washington. - Im Zuge des Zyklons Idai und dessen Folgen sind über 1.000 Menschen im südlichen Afrika ums Leben gekommen. Rund 3,5 Millionen Menschen sind durch den Verlust ihrer Häuser, durch Krankheiten, zerstörte Infrastruktur und Ernteverluste von Hunger und Tod bedroht. Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) wird den Wiederaufbau in Mosambik, Malawi und Simbabwe mit 50 Millionen Euro in den kommenden Jahren unterstützen und die Zusammenarbeit entsprechend ausrichten. Das kündigte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) am Rande der Frühjahrstagung der Weltbank in Washington, D.C. an.

rogBerlin. - Eine kleine Gruppe von Großkonzernen kontrolliert den Medienmarkt in Argentinien und bestimmt so, was die große Mehrheit der 44 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner liest, sieht und hört. Die vier größten Konzerne vereinen fast die Hälfte aller Publikumsanteile auf sich, wobei 25 Prozent allein auf die Grupo Clarin entfallen. Das geht aus dem Media Ownership Monitor (MOM) Argentinien hervor, den Reporter ohne Grenzen (ROG) zusammen mit der argentinischen Journalistenkooperative Tiempo Argentino veröffentlicht hat.

bmz 100Berlin - Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ist am Donnerstag zur Weltbank-Frühjahrstagung nach Washington, D.C. gereist. Auf dem Programm des Bundesentwicklungsministers stehen unter anderem Gespräche mit dem neuen Weltbank-Präsidenten David Malpass und der Vorstandsvorsitzenden Kristalina Georgieva sowie mit Mark Green, dem Chef der amerikanischen Entwicklungsbehörde USAID.

oecd 80Berlin. - Die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit sind 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent gesunken. Besonders stark war der Rückgang für die bedürftigsten Länder. Das geht aus vorläufigen Daten hervor, die die OECD jetzt veröffentlicht hat. Der Rückgang ist vor allem darauf zurückzuführen, dass weniger Mittel für die Aufnahme von Flüchtlingen aufgewendet wurden.

whh 150Bonn. - Knapp vier Wochen nach dem verheerenden Zyklon Idai hat die Welthungerhilfe am Mittwoch vor der "Katastrophe nach der Katastrophe" im südöstlichen Afrika gewarnt. Auf die schweren Überschwemmungen in Mosambik, Malawi und Simbabwe folgten Hunger, Cholera und Malaria. Allein in Mosambik habe der Zyklon 1,8 Millionen Menschen die Existenzgrundlage genommen und die Kornkammer des Landes zerstört. Über 700.000 Hektar Ernte seien vernichtet. Laut UNO zerstörte der Zyklon eine Infrastruktur im Wert von einer Milliarde Dollar.

oneBerlin. - Vor der Wahl zum Europäischen Parlament (26. Mai) hat die Lobby-Organisation ONE in Deutschland die Kampagne "ONE Vote" gestartet. Ziel der Kampagne ist, dass im sich im nächsten EU-Parlament möglichst viele Abgeordnete für eine starke europäische Entwicklungszusammenarbeit einsetzen. Die Bekämpfung von extremer Armut und die Stärkung von Frauen und Mädchen sollen sie dabei in den Vordergrund stellen.

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