Entwicklung

aktion hungerBerlin. - Aktion gegen den Hunger warnt, dass eine Ausbreitung des Coronavirus in Ländern des Globalen Südens ganze Gesundheitssysteme in kürzester Zeit zusammenbrechen lassen könnte. Vor allem dort, wo die gesundheitliche Infrastruktur schwach ist, könnten die Folgen verheerend sein. Besonders prekär ist die Lage dort, wo viele Menschen zusammenkommen, zum Beispiel in Flüchtlingslagern. Auch Menschen, deren Immunsystem aufgrund von Mangelernährung geschwächt ist, sind betroffen.

careBonn. - Die internationale Hilfsorganisation CARE sieht sich angesichts der Coronavirus-Pandemie dazu verpflichtet, ihre Hilfsprogramme anzupassen sowie ihre Arbeit zu erweitern. Fokus der Nothilfe ist vor allem die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser sowie die Einrichtung von sanitären Anlagen in Ländern mit schwacher Infrastruktur.

venro 200Berlin. - Nach den Plänen der Bundesregierung sollen die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (EZ) und Humanitäre Hilfe im kommenden Jahr nicht erhöht werden. Der Verband Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe (VENRO) fordert eine Aufstockung. Die Bekämpfung extremer Armut und die Bewältigung humanitärer Krisen würden infolge der Corona-Pandemie weit mehr Anstrengungen erfordern, erklärte VENRO.

oxfamBerlin. - Die auf den griechischen Inseln festsitzenden Geflüchteten brauchen dringend Nothilfe und Unterstützung. Gerade angesichts der Corona-Krise darf die griechische Regierung den Asylsuchenden weder den Schutz verweigern, noch sie dorthin zurückschicken, wo ihr Leben und ihre Freiheit bedroht sind. Das fordern die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam und der Griechische Flüchtlingsrat (GCR) in einem neuen Bericht über die Situation im Camp Moria auf der Insel Lesbos. Zudem warnen die beiden Organisationen, dass der jüngste Streit der Europäischen Union mit der Türkei die Situation auf den griechischen Inseln weiter verschärfen wird.

worldvisionFriedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision verstärkt ihren Einsatz gegen die Coronavirus-Pandemie (COVID-19) zunächst in 17 besonders gefährdeten Ländern. Zu diesen Ländern zählen unter anderem krisengeschüttelte Staaten wie Afghanistan, die Demokratische Republik Kongo, Syrien und Haiti. Die Schwerpunkte der Maßnahmen liegen in den Bereichen Prävention (Hygiene, Aufklärung), Unterstützung der Gesundheitssysteme und Kinderschutz.

Berlin. - Das Bundesfinanzministerium von Olaf Scholz (SPD) veröffentlicht am Mittwoch den Eckwertebeschluss der Bundesregierung. In einem gemeinsamen Appell warnen sechs deutsche Entwicklungsorganisationen Scholz davor, die Mittel zur Bekämpfung extremer Armut und vermeidbarer Krankheiten zu kürzen. Die UN-Nachhaltigkeitsziele könnten so nicht erreicht werden. Eine Kürzung stünde auch in starkem Widerspruch zum Koalitionsvertrag.

worldvisionBerlin. - Nach der Einstufung des Coronavirus COVID-19 als Pandemie durch die Weltgesundheitsorganisation hat die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision vor massiven Auswirkungen auf das Leben von Flüchtlingskindern, Migranten und den Menschen in den ärmsten Regionen der Welt gewarnt. Westliche Regierungen dürften sich nicht nur auf die Auswirkungen des Virus auf die eigenen Bürger, Unternehmen, Reisen und den Handel konzentrieren. Ein Fokus müsse auch auf der Unterstützung von Ländern liegen, die von Krieg oder Armut betroffen sind.

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