Entwicklung

aklhueBonn. - In Deutschland wird gegenwärtig über die Notwendigkeit der Einführung eines Pflichtdienstes diskutiert. Der Arbeitskreis "Lernen und Helfen in Übersee" (AKLHÜ) hat die Debatte über den Stellenwert von Diensten für die Gesellschaft begrüßt. Der Dachverband der Entsende-Organisationen für Fachkräfte und Freiwillige spricht sich für einen Rechtsanspruch auf einen geförderten Freiwilligendienstplatz im Inlands- oder Auslandsdienst aus sowie für eine deutliche Aufwertung und den Ausbau von Freiwilligendiensten. Er ist jedoch gegen die Einführung eines Pflichtdienstes.

behBerlin. - Das Bündnis Entwicklung Hilft hat an die europäische Staatengemeinschaft appelliert, die Arbeit von Seenotretterinnen und -rettern im Mittelmeer nicht länger zu behindern. "Humanitäre Helferinnen und Helfer leisten in Notsituationen eine unverzichtbare Arbeit", sagte Bündnis-Geschäftsführer Peter Mucke. "Sie dürfen dabei niemals zur Zielscheibe werden."

difaem 200Tübingen. - Im Osten der Demokratischen Republik Kongo breitet sich das Ebola-Virus erneut aus. Auch Gesundheitsfachkräfte sind bereits erkrankt. Um die Mitarbeitenden in den kirchlichen Gesundheitseinrichtungen vor dem hochansteckenden Virus zu schützen und eine weitere Verbreitung des Virus insbesondere in Richtung der großen Flüchtlingscamps zu verhindern, hat das Deutsche Institut für Ärztliche Mission (Difäm) 30.000 Euro für Hilfsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Hierfür arbeitet das Difäm eng mit der Diakonie Katastrophenhilfe zusammen.

Berlin. - Zum ersten Mal in der über 10-jährigen Geschichte der re:publica findet das Digitalfestival in Kooperation mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auf afrikanischem Boden statt. Gemeinsames Ziel der re:publica Accra am 14. und 15. Dezember ist es, den Dialog zu Digital-Themen zwischen Deutschland und Afrika zu stärken und die Schnittmengen von Digitalisierung und Entwicklungszusammenarbeit zu nutzen.

worldvisionFriedrichsdorf. - World Vision Deutschland e.V. hat im Geschäftsjahr 2017 Einnahmen von 112,8 Millionen Euro erzielt. Das ist die höchste Summe, die der christlichen Kinderhilfsorganisation bisher anvertraut wurde. 16,6 Millionen Menschen in 50 Ländern konnten durch Kinderförderung, Entwicklungs- und Nothilfeprogramme sowie Maßnahmen zur Stärkung der Zivilgesellschaft unterstützt werden.

cbmBensheim. - Zwei Jahre lang litt Kenia unter extremer Dürre. Dann regnete es im Frühjahr so heftig, dass ganze Dörfer unter Wasser standen. Eine Viertelmillion Menschen musste ihre Dörfer verlassen, viele von ihnen harren bis heute in Notunterkünften aus. "Menschen mit Behinderungen sind von solchen Naturkatastrophen besonders betroffen", sagt Rainer Brockhaus, Vorstand der Christoffel-Blindenmission (CBM). "Sie werden häufig vergessen und erhalten als letzte Hilfe." Um dies zu verhindern, leistet die CBM auch in Kenia inklusive Nothilfe mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort. Zum diesjährigen Welttag der humanitären Hilfe (19. August) erinnert sie an diese Helden in der Not.

brot fdwBerlin. - Fast 70 Millionen Menschen waren 2017 weltweit auf der Flucht vor Krieg und Konflikten. Im vergangenen Jahr hat sich die Zahl um drei Millionen erhöht, hauptsächlich durch die Zuspitzung der Lage im Südsudan, in Syrien und Myanmar. Mit der Zahl der Flüchtlinge stieg auch die Zahl der Hungernden weltweit um 38 Millionen auf nun 815 Millionen Menschen an. Zuvor war die Zahl ein Jahrzehnt rückläufig. "Das muss uns alarmieren, nicht nur weil es Fluchtgründe schafft", sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel, die Präsidentin von Brot für die Welt, bei der Präsentation der Jahresbilanz am Donnerstag in Berlin. "Leider geht es in Deutschland derzeit jedoch vor allem darum, wie Entwicklungszusammenarbeit am effektivsten Flüchtlinge aus Europa fernhalten kann. Hier von Fluchtursachenbekämpfung zu reden, ist Augenwischerei."

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