Entwicklung

bmz 100Berlin. - Am 29. Juli ist das weltweite Guthaben an natürlichen Ressourcen für dieses Jahr verbraucht. Der "Earth Overshoot Day" oder "Erdüberlastungstag" markiert den Zeitpunkt im Jahr, bis zu dem die Menschheit so viele Ressourcen beansprucht hat, wie alle Ökosysteme im gesamten Jahr erneuern können. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) fordert deshalb mehr Investitionen in den Klimaschutz und ein Förderprogramm für erneuerbare Energien in Afrika.

oxfamBerlin. - Mehr als 15 Millionen Menschen in Ostafrika brauchen dringend humanitäre Hilfe, da Äthiopien, Kenia und Somalia erneut von einer Dürre heimgesucht werden. Doch die internationale Gemeinschaft reagiere bislang unzureichend auf die drohende Katastrophe und gefährde damit Millionen Menschenleben, kritisiert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam in einem neuen Bericht.

brot fdwBerlin. - Angesichts steigender Hungerzahlen hat Brot für die Welt mehr Einsatz gegen den Klimawandel angemahnt. Zum dritten Mal in Folge hat sich die Zahl der weltweit Hungernden erhöht - auf jetzt 821 Millionen Menschen. Eine Hauptursache ist der weltweite Temperaturanstieg. Extremwetterereignisse, Überschwemmungen und Dürren vernichten immer öfter die Lebensgrundlage vieler Menschen und untergraben Chancen auf Entwicklung.

rog Berlin. - Die Medienvielfalt in Pakistan ist in hohem Maße gefährdet. Nur eine Handvoll Medien vereinen mehr als die Hälfte der Mediennutzerinnen und Mediennutzer auf sich. Eine laxe Gesetzgebung setzt der Medienkonzentration wenig Grenzen. Infolge dessen ist die Vielfalt der Nachrichtenquellen, aus denen sich die pakistanische Öffentlichkeit informieren kann, sowie die Vielfalt der vertretenen Weltanschauungen und Meinungen stark eingeschränkt. Das sind zentrale Ergebnisse des gemeinsamen Rechercheprojekts Media Ownership Monitor (MOM) Pakistan von Reporter ohne Grenzen (ROG) und dem pakistanischen Projektpartner Freedom Network.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat angekündigt, in Kürze wieder Seenotrettungsaktionen zu starten. Die Rückkehr ins Mittelmeer sei eine Antwort auf die "seit zwei Jahren andauernde Kampagne europäischer Regierungen mit dem Ziel, Seenotrettung zu verhindern, sowie auf die Normalisierung einer Politik, die zahlreiche Todesfälle im Mittelmeer und gewaltiges Leid im Konfliktgebiet in Libyen verursacht" habe, erklärte die Hilfsorganisation.

caritasFreiburg. - Der Deutsche Caritasverband mit seinem Hilfswerk Caritas international hat vor den Auswirkungen einer weltweiten Aufrüstungsspirale gewarnt. "Es ist nicht nachzuvollziehen, wenn auf weltpolitischer Ebene davon geredet wird, Fluchtursachen bekämpfen zu wollen, während parallel dazu die Armeen hochgerüstet werden", sagte Caritas-Präsident Peter Neher bei der Vorstellung des Jahresberichts von Caritas international in Freiburg.

misereorKöln. - Das katholische Hilfswerk MISEREOR hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, bei der Verwirklichung der UN-Nachhaltigkeitsziele an Tempo zuzulegen. Trotz einiger Fortschritte hinke Deutschland ebenso wie die meisten anderen Länder der Erde bei seinen selbst gesteckten Vorhaben im Rahmen der Agenda 2030 deutlich hinterher, kritisierte MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel bei der Vorstellung der Jahresbilanz seiner Organisation am Donnerstag in Köln.

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