Entwicklung

worldvisionFriedrichsdorf. - Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision setzt bei ihrer globalen Kampagne zum Kampf gegen das Coronavirus verstärkt auf religiöse Respektspersonen und Lehrer. Der Einsatz und die Vernetzung dieser Multiplikatoren hätten sich schon im Kampf gegen Ebola bewährt, erklärte die Organisation in Friedrichsdorf.

pro wildlifeMünchen. - Zwei Drittel aller neuartigen Infektionskrankheiten, die von Tieren auf den Menschen übertragen werden, stammen von Wildtieren. Trotzdem ist der Handel mit Wildtieren nach und in Deutschland bis heute größtenteils unreguliert. Das zeigt die zweijährige Studie "Strategien zur Reduktion der Nachfrage nach als Heimtiere gehaltenen Reptilien, Amphibien und kleinen Säugetieren", die Pro Wildlife im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des Bundesamtes für Naturschutz durchführte.

Aachen. - Die deutschen Konzerne Bayer und BASF sind laut einer Studie mitverantwortlich für Pestizidvergiftungen bei Landarbeiter*innen in Südafrika und indigenen Gruppen in Brasilien. Diesen Vorwurf haben die Rosa-Luxemburg-Stiftung, MISEREOR und INKOTA anlässlich der Bayer-Hauptversammlung erhoben. Die Organisationen forderten das Bundeslandwirtschaftsministerium auf, seine rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen und den Export von in der EU nicht genehmigten Pestizidwirkstoffen zu verbieten.

oneBerlin. - Einen Tag vor Beginn der Weltimpfwoche, die jährlich in der letzten Aprilwoche stattfindet, haben 270 Kinderärztinnen und -ärzte die Bundesregierung aufgerufen, sich stärker für Impfungen weltweit einzusetzen. Konkret fordern sie Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) gemeinsam mit der Entwicklungsorganisation ONE auf, den deutschen Beitrag für die Impfallianz Gavi von 600 auf 700 Millionen Euro zu erhöhen. Impfungen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die Kindersterblichkeit in den vergangenen 30 Jahren weltweit halbiert wurde.

klimabuendnis 100Frankfurt am Main. - Das Coronavirus stellt auch die indigenen Völker des Amazonasbeckens vor eine enorme Herausforderung. Nach den verheerenden Waldbränden im letzten Jahr erklärte der Dachverband der indigenen Völker des Amazonasbeckens (COICA), die Partnerorganisation des Klima-Bündnisses, jetzt erneut den Notstand.

tdh 200Osnabrück. - Fast jedes Kind auf der Welt ist Luftverschmutzung ausgesetzt. Mehr als 90 Prozent der Kinder atmen Schadstoffe ein, die ihrer Gesundheit schaden. Belastet sind vor allem Kinder aus armen Familien, die insbesondere in Metropolen wie Mumbai (Indien) oder Lagos (Nigeria) an stark befahrenen Straßen oder in der Nähe von Fabriken, Industrieanlagen oder Flughäfen leben. Darauf hat das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes anlässlich des bevorstehenden Tages der Erde hingewiesen.

Rom. - Angesichts der COVID-19-Pandemie und der wirtschaftlichen Verlangsamung, die das Leben und die Lebensgrundlagen der schwächsten Bevölkerungsgruppen der Welt bedrohen, hat der Internationale Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) der UNO am Montag 40 Millionen US-Dollar bereitgestellt. Gleichzeitig veröffentlichte IFAD einen dringenden Appell für zusätzliche Mittel, um Landwirte und ländliche Gemeinden beim weiteren Anbau und Verkauf von Nahrungsmitteln zu unterstützen.

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