Entwicklung

daadBonn. - Mit dem Programm "SDG-Partnerschaften" fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) internationale Hochschulpartnerschaften zu den 17 Sustainable Development Goals (SDG). Aktuell wurden dazu 15 Projekte an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen ausgewählt. Sie erhalten bis Ende 2025 rund 5,7 Millionen Euro. Insgesamt stehen für das Programm bis 2027 rund 20 Millionen Euro zur Verfügung.

Berlin. - Sechzig Frauen aus einer ländlichen Gemeinde in Kenia haben jetzt ihre ersten Schritte in Richtung finanzieller Eigenständigkeit unternommen: Sie nehmen an einem Ausbildungsprojekt des IFAW (International Fund for Animal Welfare) teil, das ihnen nachhaltige Einkommensmöglichkeiten verschaffen soll. Das Projekt Jenga Mama (Swahili für "Empower Women") bietet eine dreijährige Berufsausbildung in Bereichen wie Lebensmittelverarbeitung, Textil- und Friseurhandwerk.

caritasFreiburg. - Für die Opfer der Flutkatastrophe im Nordosten Brasiliens stellt Caritas international 50.000 Euro Katastrophenhilfe bereit. Damit reagiert das Hilfswerk der deutschen Caritas auf die schwersten Überschwemmungen in der Geschichte des Bundesstaates Bahia. Dort sind mittlerweile 58 Städte ganz oder teilweise in den Fluten versunken.

caritas 150Freiburg. - Caritas international fordert, die Winterhilfe für die Menschen in Afghanistan mit vereinten Kräften aller Hilfswerke zu starten. Neun von zehn Menschen in Afghanistan werden in Kürze unterhalb der Armutsgrenze leben. Fast 23 Millionen Einwohner sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Besonders Leidtragende sind Kinder, wovon etwa 3,2 Millionen unter fünf Jahren bereits mangelernährt sind. Insgesamt stellt das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes über 1,2 Millionen Euro an Winterhilfe bereit.

wfp iconBerlin. - Im Jahr 2021 hat Deutschland Mittel in noch nie dagewesener Höhe zur Verfügung gestellt, um gemeinsam mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) Hunger und Mangelernährung weltweit zu bekämpfen. Angesichts enormer humanitärer Bedarfe durch Konflikte, Klimawandel und die Auswirkungen der Pandemie, erhöhte die Bundesregierung ihre Unterstützung für das WFP im Jahr 2021 auf 1,2 Milliarden Euro. Als zweitgrößter Geber des WFP unterstützt Deutschland sowohl lebensrettende Programme zur Ernährungshilfe in über 80 Ländern als auch nachhaltige Maßnahmen, die Ursachen von Hunger bekämpfen.

rsfBerlin. - Die Zahl inhaftierter Medienschaffender ist 2021 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordhoch angestiegen. Zum Stichtag 1. Dezember saßen weltweit mindestens 488 Journalistinnen, Journalisten und andere Medienschaffende wegen ihrer Arbeit im Gefängnis, darunter 60 Frauen. 212 der Inhaftierten entfallen allein auf China, Myanmar und Belarus. 65 Journalistinnen und Journalisten gelten derzeit als entführt. Zugleich ist die Zahl der aufgrund ihrer Arbeit getöteten Medienschaffenden mit 46 so niedrig wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. Das zeigt die Jahresbilanz der Pressefreiheit, die Reporter ohne Grenzen (RSF) am Donnerstag veröffentlicht hat.

venro 200Berlin. - Die Mitgliederversammlung des Verbandes Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) hat Mathias Mogge (Welthungerhilfe) und Martina Schaub (OroVerde) zu neuen Vorstandsvorsitzenden von VENRO gewählt. Damit wird der Dachverband erstmals in seiner Geschichte von einer Doppelspitze geführt.

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