Entwicklung

Berlin. - In Indonesien ist die Zahl der Opfer nach dem Erdbeben und dem Tsunami auf der Insel Sulawesi weiter gestiegen. Nach Angaben der Behörden wurde mittlerweile der Tod von mehr als 1.230 Menschen bestätigt. Die indonesische Regierung hat die internationale Gemeinschaft um Hilfe gebeten. Auch Helfer aus Deutschland haben sich auf den Weg gemacht, um die Opfer der Naturkatastrophe mit dem Nötigsten zu versorgen.

Berlin. - Ralf Südhoff, langjähriger Leiter des deutschen Büros des UN-Welternährungsprogramms (WFP), wird Gründungsdirektor des Centre for Humanitarian Action (CHA) in Berlin. Der neue humanitäre Think Tank wurde von den Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen, Caritas International und Diakonie Katastrophenhilfe zusammen mit der Maecenata Stiftung gegründet. Südhoff wird sein Amt am 1. Januar 2019 antreten.

Berlin. - Nach zwei schweren Erdbeben und einem darauf folgenden Tsunami haben die Behörden auf der indonesischen Insel Sulawesi mehr als 830 Tote, hunderte Verletzte und große Zerstörungen vor allem in der vom Tsunami betroffenen Stadt Palu gemeldet. Deutsche Hilfsorganisationen haben Nothilfeaktionen gestartet. Benötigt werden neben medizinischer Versorgung vor allem Nahrungsmittel und Notunterkünfte für die Opfer.

aerzte ohne grenzenBerlin. - Seit mehr als einem Monat kämpfen Teams von Ärzte ohne Grenzen in Magaria, im Süden des Niger, gegen eine besorgniserregend hohe Sterblichkeitsrate der unter fünfjährigen Kinder. Gemeinsam mit dem nigrischen Gesundheitsministerium werden derzeit 730 Kinder behandelt, von denen 208 ernsthaft krank sind und in die überfüllte Kinderintensivstation überwiesen wurden. Die meisten leiden unter Komplikationen aufgrund schwerer Malaria oder Mangelernährung. In den vergangenen 30 Tagen starben täglich durchschnittlich zehn Kinder.

bmz 100Berlin. - Zum Welttourismustag am 27. September hat Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) das wirtschaftliche Potenzial des Tourismus für Entwicklungsländer betont. Gleichzeitig rief Müller die Reiseveranstalter zu mehr Nachhaltigkeit auf. Der nachhaltige und klimaneutrale Urlaub müsse zum Standard werden, betonte der Entwicklungsminister.

dsw neuHannover. - In Afrika südlich der Sahara kann jede zweite Frau nicht verhüten, obwohl sie das möchte. Eine der Folgen: Frauen bekommen dort im Durchschnitt ein Kind mehr, als sie sich wünschen. Das verstärkt das Bevölkerungswachstum in der Region. Aktuellen Prognosen der Vereinten Nationen zufolge wird sich die Bevölkerung in Subsahara-Afrika von heute rund einer Milliarde Menschen bis zum Ende des Jahrhunderts voraussichtlich vervierfachen. Diese Zahlen hat die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) anlässlich des Weltverhütungstages am 26. September bekanntgegeben.

oxfamBerlin. - US-amerikanische Pharmakonzerne stehen im Verdacht, Gewinne in Steueroasen verschoben und sich so um ihren angemessenen Beitrag zum Gemeinwohl gedrückt zu haben. Allein bei den vier Konzernen Pfizer, Merck, Johnson & Johnson und Abbott soll sich der Schaden für Staatshaushalte in Industrie- und Entwicklungsländern in den Jahren 2013 bis 2015 auf 3,8 Milliarden US-Dollar belaufen. Das geht aus dem Bericht "Prescription for Poverty" hervor, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam am Dienstag veröffentlicht hat.

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