Entwicklung

BUKOPharmaGenf/Bielefeld (epo). - Als "wegweisende Entscheidung" hat die BUKO Pharma-Kampagne den einstimmigen Beschluss der Weltgesundheits-Versammlung gelobt, unter der Führung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Aktionsplan zu erarbeiten, mit dem Forschungslücken für Tropen- und Armutskrankheiten geschlossen werden sollen. "Diese Entscheidung ist ein bahnbrechender Schritt in der Forschungspolitik", erklärte Christian Wagner von der BUKO Pharma-Kampagne. "Die Weltgemeinschaft hat jetzt Gesundheitsforschung als öffentliche Aufgabe definiert."

MisereorAachen (epo). - Die MISEREOR-Partnerorganisation UCEC aus dem Tschad ist diesjähriger Preisträger des "Pro-Poor Innovation Challenge Award" der Weltbank. UCEC (Union des Clubs d'Epargne et de Cr?dit du Mayo-Kebbi), ein Verband von Spar- und Kreditoperativen, wird damit für seine innovative Arbeit im Mikrofinanzwesen ausgezeichnet. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird von der Weltbank an Institutionen vergeben, die für die ärmsten Bevölkerungsgruppen den Zugang zu Finanzdienstleistungen verbessern.

AidskampagneBerlin (epo).  - Das Aktionsbündnis gegen AIDS hat die Strategie der deutschen Bundesregierung zur HIV/AIDS-Arbeit gelobt, gleichzeitig aber konkrete Aktionspläne und entsprechende Finanzmittel angemahnt. In seinem Bericht "Globale Krise und Deutschlands Beitrag zu globalen Antwort", der sich auf den Beitrag der Bundesregierung zur internationalen HIV/AIDS-Bekämpfung bezieht, stellt das Bündnis fest, die Bundesregierung sei aufgefordert, im Haushalt 2007 mindestens 800 Millionen Euro für die HIV/AIDS-Eindämmung einzustellen.

LeeGenf/Franfurt a.M. (epo). - Zum Auftakt der Weltgesundheitsversammlung in Genf haben die Frankfurter Hilfsorganisation medico international und die BUKO Pharma-Kampagne in Bielfeld einen grundlegenden Richtungswechsel in der Gesundheitsforschung gefordert. "Es gibt gegenwärtig kein System, dass die Forschung und Entwicklung von lebensnotwendigen Medikamenten insbesondere für nichtzahlungskräftige Patienten sicher stellt", sagte medico-Geschäftsführer Thomas Gebauer. Überschattet wurde die Jahresversammlung der Weltgesundheitsorganisation vom plötzlichen Tod des WHO-Direktors Lee Jong-wook (Foto). Der 61jährige Südkoreaner starb am Montag an einem Blutgerinnsel im Gehirn.

Lost Children FilmplakatBerlin (epo). - Mit einem fraktionsübergreifenden Antrag wollen  sich Abgeordnete des Deutschen Bundestages für ein Ende des seit 40 Jahren andauernden Konfliktes zwischen der Rebellenorganisation "Lord's Resistance Army" (LRA) und der Regierung in Norduganda einsetzen. In der Region seien mehr als 1,7 Millionen Binnenflüchtlinge schwersten Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt, berichete der Erzbischof von Gulu, John Baptist Odama, am Mittwoch im Entwicklungsausschuss des Deutschen Bundestages. Auf die verzweifelte Lage insbesondere tausender Kindersoldaten, die von der LRA entführt wurden, hat der preisgekrönte Dokumentarfilm "Lost Children" des Berliner Regisseurs und Filmproduzenten Oliver Stoltz aufmerksam gemacht, der derzeit in deutschen Programmkinos und Schulvorführungen läuft.

KnHDuisburg (epo). - Die Kindernothilfe hat im Jahr 2005 ihre Projektarbeit angesichts eines deutlich angewachsenen Spendenaufkommens ausweiten können. Die Spendengelder seien um 17,9 Millionen Euro oder 39  Prozent gegenüber 2004 gestiegen, teilte die evangelische Hilfsorganisation bei der Vorlage ihrer Bilanz 2005 am Montag in Duisburg mit. 268.359 Kinder in 27 Ländern hätten dadurch von der Arbeit der Kindernothilfe profitiert - rund 50.000 mehr als im Vorjahr.

Karlheinz B?hmBerlin (epo). - Es war die "Naivität", die ihn getrieben hat, sagt Karlheinz Böhm. Vor einem Vierteljahrhundert, am 16. Mai 1981, wettete der Filmstar, bekannt als "Kaiser Franz Josef" aus den "Sissi"-Filmen, in der TV-Sendung "Wetten daß...?", dass nicht jeder Dritte Fernsehzuschauer eine Mark für die Hungernden in der Sahelzone spenden würde. Er gewann die Wette. Statt sechs Millionen Mark kamen gerade einmal 1,2 Millionen Mark zusammen. Böhm reiste dennoch nach Äthiopien, beseelt von der Vorstellung, durch sein Engagement werde "ein Jahr lang kein Kind an Hunger sterben". Heute beschäftigt er 677 Menschen auf einem Projektgebiet von der Größe Baden-Württembergs in dem ostafrikanischen Land. Seine Stiftung "Menschen für Menschen" hat in 25 Jahren 132 Schulen, 67 Krankenstationen und mehr als tausend Brunnen gebaut. Und die jüngste Städtewette bei "Wetten daß...?" hat er "glücklicherweise" verloren.

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