Entwicklung

WFPNew York (epo.de). - Das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen hat angekündigt, die Nahrungsmittelrationen für die Opfer des Bürgerkrieges in der sudanesischen Krisenprovinz Darfur müssten ab Oktober gekürzt werden. Weil nicht genügend Mittel für die Nahrungsmittelhilfe zur Verfügung stünden, müsse die Versorgung für sechs Millionen Menschen verringert werden, sagte der WFP-Vertreter im Sudan, Kenro Oshidari, am Mittwoch in New York.
OikocreditAachen/Bonn (epo.de). - Mit einer Geldanlage in Höhe von 10.000 Euro hat sich jetzt das katholische Hilfswerk MISEREOR an der Ökumenischen Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit beteiligt. Oikocredit vermittelt aus den Geldanlagen von Einzelpersonen, kirchlichen Organisationen und Gemeinden Darlehen an Genossenschaften und kleine Unternehmen in armen Ländern und hilft so bei Existenzgründungen und langfristiger Sicherung des Lebensunterhalts.
DRKBerlin (epo.de). - Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat im Jahr 2005 mit 143 Millionen Euro so viele Spenden für die Auslandshilfe erhalten wie nie zuvor. 120,6 Millionen Euro seien allein für die Tsunami-Opfer gespendet worden, teilte die Organisation am Mittwoch in Berlin mit. DRK-Präsident Rudolf Seiters erinnerte an die vielen vergessenen Kriege und Konflikte und rief die Bevölkerung zu Spenden für die Opfer der humanitären Katastrophe im Libanon auf.
Joachim R?cker. Foto: joachim-ruecker.deNew York/Berlin (epo.de). - Der deutsche Diplomat Joachim Rücker wird neuer UN-Verwalter der serbischen Provinz Kosovo. UN-Generalsekretär Kofi Annan informierte den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen jetzt über seine Pläne, den Deutschen zum Nachfolger des Dänen Sören Jessen-Petersen zu ernennen, der im Juni zurückgetreten war. Rücker ist derzeit stellvertretender Leiter der United Nations Interim Administration Mission in Kosovo (UNMIK) und verantwortlich für Privatisierungen im Kosovo.
?rzte der WeltToronto/München (epo.de). -  Anlässlich der Welt-Aids-Konferenz in Toronto hat die Hilfsorganisation Ärzte der Welt einen dezentralen Zugang zu präventiven Maßnahmen und zu einer bezahlbaren Behandlung von Aids insbesondere für die am meisten ausgegrenzten und gefährdeten Bevölkerungsgruppen gefordert. Ein integrativer Ansatz zur Bekämpfung der Krankheit müsse die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Folgen, die mit Aids einhergehen, sowie die Ausgrenzung und die Verwundbarkeit der Betroffenen beachten, forderte die Organisation.
Wieczorek-ZeulBerlin (epo.de). - Die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) will die Mittel im Kampf gegen HIV/AIDS, Malaria, Tuberkulose und andere Infektionskrankheiten deutlich steigern. "Täglich sterben 8.000 Menschen an HIV/ AIDS, so viele Menschen, wie beim Absturz von  20 Jumbojets. Diese Tragödie muss ein Ende haben", sagte die Ministerin auf der 16. Internationalen Aids-Konferenz in Toronto. Die Entwicklungsministerin kündigte an, die Bundesregierung werde ihre Mittel zur Bekämpfung von HIV/AIDS ab 2008 jährlich um rund 100 Millionen Euro von 300 Millionen Euro auf 400 Millionen erhöhen.
Aids KampagneBerlin/Stuttgart (epo.de). - Das "Aktionsbündnis gegen AIDS" hat vor Beginn der Welt-Aids-Konferenz in Toronto den Zugang zu bezahlbaren Medikamenten für alle Menschen gefordert. Darüber hinaus sei aber auch das Wissen um die richtige Anwendung der Medikamente notwendig, erklärte die evangelische Hilfsaktion "Brot für die Welt", die zu den Gründungsmitgliedern des Aktionsbündnisses gegen AIDS gehört.

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