Entwicklung

BMZBerlin (epo). -. Die deutsche Bundesregierung und Guatemala haben vereinbart, im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit die Grundbildung für arme und indigene Kinder, insbesondere Mädchen, zu verbessern. Insgesamt sagte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) der Regierung Guatemalas bei den jetzt abgeschlossenen Regierungsverhandlungen für diese Vorhaben für die Jahre 2005 bis 2007 19 Millionen Euro zu.
WSISTunis (epo). - Mit der Verabschiedung der "Tunis Agenda für die Informationsgesellschaft" und einer Verpflichtungserklärung zur Förderung der Informationstechnologien in den Entwicklungsländern  ist am Freitag der Weltinformationsgipfel in der tunesischen Hauptstadt zu Ende gegangen. Während die Vereinten Nationen und das Konferenz-Sekretariat eine positive Bilanz zogen, waren die Reaktionen unter den anwesenden Organisationen der Zivilgesellschaft gemischt. Vor allem die Einschränkung der Meinungsfreiheit in Tunesien, Übergriffe auf Journalisten und Menschenrechtler während des Weltinformationsgipfels und die weiter bestehende Dominanz der US-Regierung bei der Verwaltung des Internet stiessen auf Kritik.

WSISTunis/Berlin (epo). - Die internationale Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) hat "auf das Schärfste" gegen die Einschränkung der Meinungsfreiheit in Tunesien und Übergriffe auf Journalisten und Menschenrechtler während des Weltinformationsgipfels in Tunis protestiert. Der Generalsekretär von Reporter ohne Grenzen war am Donnerstag an der Einreise nach Tunesien gehindert worden. Mehrere Journalisten waren von tunesischen Polzisten in Zivil tätlich angegriffen worden.

Heidemarie Wieczorek-ZeulBerlin (epo). - Der Koalitionsvertrag bietet nach Ansicht der amtierenden und künftigen deutschen Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul "eine gute Grundlage, die erfolgreiche Entwicklungspolitik der vergangenen Jahre fortzusetzen". Anlässlich der Unterzeichnung des Vertragwerkes in Berlin sagte die SPD-Politikerin, es sei von zentraler Bedeutung, "dass wir uns darauf verpflichtet haben, den Stufenplan zur Erhöhung der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit einzuhalten". Damit könnten die Ausgaben für Entwicklungshilfe bis 2015 auf 0,7% des Bruttoinlandsproduktes steigen.

WadeTunis (epo). - Senegals Präsident Abdoulaye Wade hat die reichen Industrieländer aufgefordert, die Entwicklungsländer stärker bei der Beschaffung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien zu unterstüzten. Auf dem Weltinformationsgipfel in Tunis forderte der Führer des westafrikanischen Landes, bei jedem Computerkauf solle ein Prozent des Kaufpreises dafür aufgewendet werden, Computerausstattung für arme Länder zu finanzieren.

wsisTunis/Berlin (epo). - Teilnehmer und Beobachter des Weltinformationsgipfels in Tunis haben scharfe Kritik an der repressiven Haltung des Gastgeberlandes gegenüber Dissidenten und zivilgesellschaftlichen Gruppen geübt. Der Schweizer Bundespräsident Samuel Schmid sparte in seiner Rede vor den Delegierten nicht mit Tadel - und wurde vom tunesischen Fernsehen zensiert. Wegen ständiger Belästigung durch staatliche Behörden protestierten zahlreiche Journalisten, die über den Gipfel berichten. Der internationale Fernsehsender TV5 hatte aus Protest gegen die Behinderung der Berichterstattung schon einen Tag vor Beginn des Gipfels den Abzug eines Kamerateams aus Tunesien angekündigt.

Reisproduktion in IndienStuttgart (epo). - Die evangelische Hilfsaktion "Brot für die Welt" hat die neue Bundesregierung aufgefordert, die Bekämpfung von Armut und Hunger in den Mittelpunkt ihrer Entwicklungspolitik zu rücken. "Das Thema Ernährungssicherung führt derzeit ein Schattendasein in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit", sagte die Direktorin von Brot für die Welt, Cornelia Füllkrug-Weitzel, anlässlich der Eröffnung der 47. Aktion von Brot für die Welt.

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