Entwicklung

Erdbeben in PakistanIslamabad/Bonn (epo). - Der Vorsitzende von CARE International Deutschland, Heribert Scharrenbroich, hat angesichts des Wintereinbruchs in Deutschland mehr Hilfe für die Erdbebenopfer in Pakistan angemahnt. "Der Wintereinbruch in Deutschland sollte uns ahnen lassen, wie es den von Erdbeben bedrohten Menschen in  Pakistan geht, die immer noch nicht vor der Kälte in Sicherheit gebracht werden konnten", sagte Scharrenbroich. "Wenn es zu spät ist, werden wir in den reichen Ländern wieder beklagen, dass man - wider besseres Wissen - unzählige Menschen nicht vor dem Kältetod gerettet hat."

Berlin (epo). - Die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt (ASW) in Berlin bietet im Februar 2006 eine SpenderInnen-Rundreise mit Projektbesuchen im Senegal an. Die Reisegruppe lernt die Alphabetisierungsarbeit und die Frauen-Bildungsprojekte von ASAFODEB kennen, besucht die Selbsthilfeinitiativen im Ort Fand?ne und die Bauerngruppen von UCEM im Osten des Landes.

Erdbeben in PakistanStuttgart (epo). - Sieben Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in der Grenzregion zwischen Indien und Pakistan hat die Diakonie Katastrophenhilfe an die deutsche Bevölkerung appelliert, weiter für die Opfer zu spenden. "Die Situation vor Ort ist für viele Menschen nach wie vor dramatisch. Wir brauchen dringend Spenden, um unsere Hilfe auszuweiten", erklärte der Abteilungsleiter der Diakonie Katastrophenhilfe, Thomas Hoerz.

JUHBerlin (epo). - Die Delegiertenversammlung der Johanniter-Unfall-Hilfe hat am Samstag ein neues Präsidium gewählt. Dabei erhielt der bisherige Präsident General a. D. Hans-Peter von Kirchbach (64) aus Potsdam das einstimmige Vertrauen der Delegierten. Das Präsidium wurde für eine Amtsperiode von vier Jahren gewählt.

Nikolaus SchneiderBonn (epo). - Der zweite Aufsichtsrat des EED hat in seiner konstituierenden Sitzung Nikolaus Schneider zum Vorsitzenden gewählt. "Gerechtigkeit und die Entwicklung der Menschen auf der ganzen Welt müssen im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen", sagte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland nach seiner Wahl. "Kirche ist kein Selbstzweck. Bei allen Strukturdebatten, die uns der Sparzwang auferlegt, dürfen wir nicht aus dem Blick verlieren, wozu wir da sind". Angesichts sinkender Steuereinnahmen sollten die Kirchen ihre Synergien besser nutzen - und der EED müsse die Zusammenarbeit mit anderen Entwicklungsorganisationen vertiefen.

Kinder in Mauretanien. Foto: FAORom/New York (epo). - Hunger und Mangelernährung töten jährlich sechs Millionen Kinder weltweit. Damit seien die ärmeren Entwicklungsländer weit vom Ziel der Vereinten Nationen entfernt, bis zum Jahr 2015 die Zahl der Hungernden halbieren zu können, heißt es im jetzt von der Welternährungsorganisation (FAO) in Rom veröffentlichten Hungerbericht (The State of Food Insecurity in the World). Wichtigste Todesursache für viele Kinder ist nach Angaben der FAO die Schwächung des Immunsystems durch Hunger und Fehlernährung, die zum Ausbruch von ansonsten behandelbaren Krankheiten wie Durchfall, Malaria oder Masern führt.
BfdWStuttgart (epo). - "Brot für die Welt" will weitere 28,3 Millionen Euro für 104 Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika zur Verfügung stellen. Dabei sollen vor allem standortgerechte Landwirtschaft sowie Hilfen zur Sicherung von Land und Ernährung gefördert werden. Der Bewilligungsausschuss der evangelischen Entwicklungsorganisation genehmigte in Stuttgart unter anderem Projekte für ländliche Entwicklung in Kenia und Ruanda im Umfang von jeweils rund 300.000 Euro.

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