Demokratisierung

berlin institutBerlin. - Afrika südlich der Sahara muss sich entwickeln, um der Falle aus Armut und anhaltendem Bevölkerungswachstum zu entkommen. Die afrikanische Landwirtschaft kann zum Motor für diese Entwicklung werden – auch wenn sie zurzeit die eigene Bevölkerung nicht zu ernähren vermag. Laut einer neuen Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung müssen die Bauern dafür moderne Verfahren einsetzen, um bessere Erträge zu erzielen, und sie dürfen nicht die Fehler wiederholen, die sich bei Intensivierung der Agrarproduktion anderswo eingeschlichen haben. Wenn es dann gelinge, in der Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse Jobs auf dem Land zu schaffen und Märkte zu erschließen, sei ein wichtiger Entwicklungsschritt getan.

careBonn. - Der Flughafen der jemenitischen Hauptstadt Sanaa ist auf den Tag genau vor zwei Jahren von der saudi-arabisch geführten Koalition geschlossen worden. Seitdem ist kein kommerzieller Luftverkehr mehr möglich und die Versorgungsengpässe werden täglich dramatischer. Deshalb fordern die internationale Hilfsorganisationen CARE und NRC, dass der Flughafen wieder dringend für den kommerziellen Luftverkehr und Krankentransporte geöffnet werden muss.

gfbvGöttingen. - Mit Skepsis hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die Unterzeichnung eines neuen Friedensvertrages zwischen den Konfliktparteien im Südsudan reagiert. "Es ist sehr zweifelhaft, ob die ausgehandelte Machtaufteilung dem Land dauerhaften Frieden bringen wird. Denn es fehlt noch immer an Vertrauen zwischen den Konfliktparteien", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Montag in Göttingen.

Berlin. - Deutsche Menschenrechts- und Entwicklungsorganisationen haben an die Bundesregierung appelliert, sich nachdrücklich für die Fortführung des Friedensprozesses in Kolumbien einzusetzen. Es komme jetzt darauf an, alle diplomatischen Kanäle zu nutzen, um den neuen kolumbianischen Präsidenten Iván Duque zu überzeugen, am Friedensvertrag mit den FARC-Rebellen festzuhalten und entschieden gegen die Mordwelle an Menschenrechtsverteidigern vorzugehen, erklärten die NGOs.

amerika 21Buenos Aires. - In Argentinien hat die Regierung von Präsident Mauricio Macri ein Dekret für eine Reform der Einsatzmöglichkeiten der argentinischen Streitkräfte erlassen. Der Erlass sieht vor, dass das Militär auch gegen "externe, nicht staatliche" Bedrohungen eingesetzt werden darf, wie etwa Drogenhandel oder Terrorismus. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

bundestagBerlin. - Eine Delegation des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages will sich in Zentralamerika über geförderte Forstprojekte gegen Entwaldung und illegalen Holzeinschlag informieren. Die Abgeordneten Christian Haase (CDU/CSU) und Heidrun Bluhm (DIE LINKE) werden in ihrer Eigenschaft als Berichterstatter zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft vom 9. bis 16. August nach Guatemala und Honduras reisen. Während des Besuches in beiden Ländern stehen Fragen der Agroforstwirtschaft und des Ressourcenschutzes im Mittelpunkt. 

amerika 21Bogotá. - Der Kongress in Kolumbien, bestehend aus Senat und Repräsentantenhaus, hat in neuer Zusammensetzung seine Arbeit aufgenommen. Eineinhalb Jahre nach dem Abschluss des Friedensvertrages zogen nun ehemalige Mitglieder der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens für die Partei Alternative Revolutionäre Kraft des Volkes (Farc) in den Kongress ein. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag berichtet.

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