Demokratisierung

gfbvGöttingen. - Nach dem gewaltsamen Tod von 49 Schiiten in Nigeria hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer Eskalation der Gewalt in den Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und der schiitischen Islamischen Bewegung in Nigeria (IMN) gewarnt. Nachdrücklich forderte die Menschenrechtsorganisation eine unabhängige Untersuchung der Übergriffe der Armee, bei denen in dieser Woche 49 Angehörige der religiösen Minderheit getötet wurden.

germanwatch Berlin. - Durch die Wahl des sich in die Tradition der Militärdiktatur stellenden Jair Bolsonaro zum Präsidenten Brasiliens steht nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die Menschenrechts- und Klimapolitik des größten Landes Südamerikas auf dem Prüfstand. Bolsonaro hatte im Wahlkampf unter anderem angekündigt, in viel größerem Ausmaß den Amazonas-Regenwald für die Nutzung durch Unternehmen und Landwirtschaft freizugeben.

Berlin. - Nach dem Sieg des ultrarechten Kandidaten Jair Bolsonaro bei der Stichwahl um die Präsidentschaft in Brasilien sorgt sich Brot für die Welt mit seinen brasilianischen Partnern um die Demokratie und die Einhaltung der Menschenrechte im größten Land Lateinamerikas. MISEREOR und seine Partnerorganisationen befürchten, dass insbesondere die Rechte armer Bevölkerungsschichten und der Minderheiten drastisch eingeschränkt werden könnten.

rog Berlin. - Reporter ohne Grenzen (ROG) blickt angesichts der bevorstehenden Präsidentschafts-Stichwahl mit Sorge auf die Zukunft von Pressefreiheit und Demokratie in Brasilien. Klarer Favorit für die Wahl am Sonntag, 28. Oktober, ist der Rechtspopulist Jair Bolsonaro. Dessen Wahlkampf sei in den vergangenen Wochen von Hassreden, Desinformation und Gewalt gegen Journalisten geprägt gewesen, erklärte ROG.

planHamburg. - Tausende Menschen sind aus ihrer Heimat Honduras geflohen, um über Guatemala und Mexiko in die USA einzureisen. Sie haben sich in riesigen Karawanen zu Fuß auf den Weg gemacht, um der Gewalt, Armut und Kriminalität in ihrem Land zu entkommen. Weil Mexiko die Grenzen geschlossen hat, spitzt sich die Lage derzeit dramatisch zu. Plan International Deutschland hat an die Behörden appelliert, die Menschenrechte zu achten. Statt die Flüchtlinge zu kriminalisieren, müssten die Ursachen der Flucht bekämpft werden, erklärte die Organisation am Donnerstag in Hamburg.

gfbvGöttingen. - Von den Präsidentschaftswahlen in Kamerun geht kein positiver Impuls für die Suche nach Frieden in dem von Bürgerkrieg gezeichneten Land aus. Das hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) nach der Bekanntgabe der ersten Wahlergebnisse erklärt. Der Verfassungsrat Kameruns hatte am Montagnachmittag damit begonnen, die mit Spannung erwarteten Wahlergebnisse der Präsidentschaftswahl vom 7. Oktober bekanntzugeben. Dabei zeichnete sich der erwartete Sieg des seit 35 Jahren regierenden Präsidenten Paul Biya ab.

bmz 100Berlin. - Die Bundesregierung will auch in diesem Jahr einen substanziellen Beitrag leisten, um die aus der Herrschaft der Terrororganisation IS befreiten Gebiete im Irak und in Syrien zu stabilisieren. Bei dem Treffen der Arbeitsgruppe Stabilisierung der Anti-IS-Koalition am Mittwoch in Washington hat Deutschland deshalb über die Vereinten Nationen Fördermittel in Höhe von 90 Millionen Euro für den Irak zur Verfügung gestellt. Für die syrischen Provinzen Rakka und Deir ez Zor hat die Bundesregierung weitere zehn Millionen Euro zugesagt.

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