Demokratisierung

amerika 21Buenos Aires. - In den vergangenen Wochen hat Argentinien eine zunehmende Mobilisierung für eine Reform der Wirtschafts- und Sozialpolitik erlebt. An verschiedenen Orten im Land wurde zu Demonstrationen aufgerufen. Sie entwickelten sich aus Protesten gegen die geplanten Sparmaßnahmen der Regierung im Rahmen eines kürzlich vereinbarten Schuldenabkommens mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF). Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet.

savethechildrenGoma. - Mindestens einhundert Kinder haben in den vergangenen Wochen bei erneuten Kämpfen im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) ihre Eltern verloren oder wurden auf der Flucht von ihnen getrennt. Das hat die Kinderrechtsorganisation Save the Children berichtet, die ihnen bei der Suche nach Angehörigen hilft und sie vorübergehend in Pflegefamilien vermittelt.

careBonn. - Die Verkürzung der grenzüberschreitenden Hilfe nach Nordwest-Syrien von zwölf auf nur sechs Monate, die der UN-Sicherheitsrat beschlossen hat, bedeutet, dass mehr als vier Millionen Menschen im kommenden Jahr nicht die Hilfe erhalten, die sie benötigen, kritisiert die Hilfsorganisation CARE. Dabei sei aktuell im zwölften Jahr des Krieges der Bedarf höher denn je.

bmz 100Libreville. - Die deutsche Bundesregierung hat 45 Millionen Euro für den Erhalt des Kongowaldes zugesagt – einem der größten verbliebenen Kohlenstoffspeicher der Welt. Das gab Entwicklungs-Staatssekretär Jochen Flasbarth am Freitag bei der Generalversammlung der Kongobeckenwald-Partnerschaft in Libreville (Gabun) bekannt. Die Waldpartnerschaft feiert ihr 20-jähriges Jubiläum und hat den dauerhaften Schutz der weltweit einzigartigen Tropenwaldregion zum Ziel.

amerika 21Quito. - Der Versuch einiger Abgeordneter, Ecuadors Präsident Guillermo Lasso seines Amtes zu entheben, hat die nötige Zweidrittelmehrheit in der Nationalversammlung verfehlt. 80 Mitglieder stimmten am Mittwoch dafür, 48 dagegen und 9 enthielten sich. Der Antrag war von Parlamentariern der Partei Union für Hoffnung (Unes) gestellt worden, die dem ehemaligen Präsidenten Rafael Correa nahesteht. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

Bogotá. - Zum ersten Mal in der kolumbianischen Geschichte haben Linke die Präsidentschaftswahlen gewonnen. Mit 50,48 Prozent der Stimmen wurden der Ex-Bürgermeister von Bogotá, Gustavo Petro, und die afrokolumbianische Aktivistin Francia Márquez zum Präsidenten und zur Vizepräsidentin des südamerikanischen Landes gewählt. Für den Immobilienmagnaten Rodolfo Hernández stimmten 47,26 Prozent der Wählerschaft, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag.

gfbvGöttingen. - In Seytenga in Burkina Faso an der Grenze zu Niger sind Medienberichten zufolge mehrere Zivilpersonen Opfer von Anschlägen geworden. Bewaffnete Männer hätten wahllos um sich geschossen und alle getötet, die ihnen vor die Waffe liefen. Zudem seien zahlreiche Menschen verletzt worden, hunderte hätten die Flucht ergriffen. Der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zufolge ist ein islamistischer Hintergrund wahrscheinlich.

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