Demokratisierung

amerika 21Washington. - Erstmals haben US-amerikanische Quellen bestätigt, dass US-Präsident Donald Trump im August vergangenen Jahres mehrfach in den USA und gegenüber lateinamerikanischen Regierungen eine Militärintervention in Venezuela vorgeschlagen hat. Enge Mitarbeiter hätten den Präsidenten jedoch vor einem Scheitern gewarnt, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag.

oxfamBerlin. - Die Lebensbedingungen für etwa eine halbe Million Menschen in Jemens umkämpfter Hafenstadt Al-Hodeida verschlechtern sich rasant. Darauf hat die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam am Donnerstag hingewiesen. Oxfam berichtet von Mangel an Nahrungsmitteln und schwer beschädigten Wasser- und Abwassersystemen, die das Risiko eines erneuten Cholera-Ausbruchs erhöhen. Die Hilfsorganisation fordert einen sofortigen Waffenstillstand.

amerika 21Santiago. - Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten hat der Oberste Gerichtshof in Chile ein Urteil im sogenannten Fall Riggs gesprochen, in dem es um Veruntreuung von Staatsgeldern durch Ex-Diktator Augusto Pinochet geht. 14 Jahre nach Beginn der Ermittlungen entschieden die Richter, dass das beschlagnahmte Vermögen an den Fiskus übertragen wird. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 jetzt berichtet.

ai orgBerlin. - Myanmars Militär hat seit Ende August 2017 mehr als 702.000 Rohingya aus Rakhine zur Flucht nach Bangladesch gezwungen, die vor den Angriffen im nördlichen Rakhine lebten. Der neue Amnesty-Bericht "We Will Destroy Everything: Military Responsibility for Crimes against Humanity in Rakhine State, Myanmar" dokumentiert das Vorgehen der Militäreinheiten in Rakhine. Der Berichte zeige, "dass die Verantwortung für die Menschenrechtsverletzungen bis in die obersten Befehlsstrukturen reicht", erklärte die Menschenrechtsorganisation am Mittwoch in Berlin.

brot fdwBerlin. - Am 1. Juli wählt Mexiko einen neuen Präsidenten. Parallel dazu finden Wahlen zum Bundesparlament sowie Bürgermeister- und Gouverneurswahlen statt. Überschattet wird das Superwahljahr von ausufernder Gewalt gegen die Zivilbevölkerung und gegen Wahlkandidaten – 116 Bewerber um öffentliche Ämter sind seit Beginn des Wahlkampfes getötet worden. Doch mehr als 90 Prozent aller Straftaten bleiben ungesühnt, kritisiert Brot für die Welt. Das evangelische Hilfswerk fordert ein Ende der Straflosigkeit.

uno fluechtlingshilfeBonn. - Nach wie vor müssen täglich Menschen vor Krieg und Verfolgung flüchten. Das Leid ist geblieben. Doch die Berichterstattung über Flüchtlingskrisen hat nachgelassen, während Stimmen immer lauter werden, die sich gegen eine weitere Aufnahme von Flüchtlingen wenden. Hassparolen und fremdenfeindliche Äußerungen haben Hochkonjunktur.  Um gegen diese Besorgnis erregenden Tendenzen Flagge zu zeigen, lädt die UNO-Flüchtlingshilfe anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni zur Blogparade #WithRefugees ein.

careBonn. - Nach dem Beginn der Offensive auf Hodeida, die größte jemenitische Hafenstadt, hat die Hilfsorganisation CARE am Mittwoch vor katastrophalen Zuständen für die Zivilbevölkerung gewarnt. Hodeida ist der wichtigste Einfuhrhafen für Lebensmittel und andere Hilfsgüter für Millionen Jemeniten.

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