Demokratisierung

gfbvGöttingen. - Nach dem gewaltsamen Tod von 14 Inhaftierten in einem Militärlager in Mali hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine unabhängige internationale Untersuchung des Vorfalls gefordert. Das Hochkommissariat für Menschenrechte der Vereinten Nationen müsse feststellen, ob die 14 Personen, die dem Peulh-Volk angehörten, tatsächlich am vergangenen Freitag auf der Flucht erschossen wurden oder Opfer einer Hinrichtung durch Soldaten wurden.

survival int logoBerlin. - Peru will im Amazonasgebiet zwei Schutzgebiete für unkontaktierte Völker schaffen. Die Fläche beträgt über 25.000 Quadratkilometer – etwa zwei Prozent der Landesfläche Perus und größer als Mecklenburg-Vorpommern. Mindestens sieben Gruppen unkontaktiert lebender indigener Völker, unter ihnen die Matsé, leben auf dem Land der neuen Schutzgebiete Yavari Tapiche und Yavari Mirin in der Region Loreto. Das hat Survival International, eine globale Bewegung für die Rechte indigener Völker, mitgeteilt.

amerika 21Brasília. - Der Oberste Gerichtshof in Brasília hat am Mittwoch in einer international viel beachteten Marathonsitzung von gut elf Stunden die Inhaftierung des ehemaligen Präsidenten und derzeit aussichtsreichsten Präsidentschaftskandidaten Luiz Inácio "Lula" da Silva verfügt. Sechs der elf Richter stimmten dafür, die Haftanweisung für den 72-jährigen Politiker zu vollstrecken, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag. 

Köln. - Das philippinenbüro e.V. ist angesichts der jüngsten Entwicklungen in den Philippinen zutiefst besorgt um die politische, soziale und menschenrechtliche Lage des Landes. Die Kriminalisierung und Verleumdung von Menschenrechtsgruppen, NGOs und Kritikern der Duterte-Regierung stellten nicht nur eine individuelle Bedrohung dar, sondern suchten auch die Zivilgesellschaft auf autoritären Kurs zu bringen und jegliche Kritik zu ersticken, erklärte die Organisation am Donnerstag in Köln.

amerika 21Brasília. - Nach einem mutmaßlich politisch motivierten Anschlag auf den ehemaligen Präsidenten und derzeitigen Präsidentschaftskandidaten Luiz Inácio "Lula" da Silva in Brasilien will die Partei des linksgerichteten Politikers die Gewalt vor internationale juristische Instanzen bringen. Eine Buskolonne von Lula war im Süden Brasiliens beschossen worden. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Donnerstag berichtet.

amerika 21Porto Alegre. - Das Oberlandesgericht in Porto Alegre hat die Verurteilung des früheren brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio "Lula" da Silva zu 12 Jahren Haft am Montag bestätigt. Damit folgte das Berufungsgericht dem Urteil wegen Geldwäsche und Korruption, das zuvor in zweiter Instanz von neun auf zwölf Jahre Haft erhöht worden war. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtet.

aktion hungerBerlin. - Drei Jahre nach Ausbruch des Krieges ist die humanitäre Notlage im Jemen schlimmer denn je: Mehr als 8,4 Millionen Menschen sind akut vom Hungertod bedroht. Aktion gegen den Hunger hat alle beteiligten Kräfte am Dienstag dazu aufgerufen, eine diplomatische Lösung zu finden, um das Leiden der Bevölkerung zu beenden. Die Wirtschaft des Landes sei längst kollabiert und selbst eine Basisversorgung sei nicht mehr gegeben. Schuld daran sei auch die Blockade des Hafens von Hodeidah, denn der Jemen hänge zu 90 Prozent vom Import ab, so die Hilfsorganisation.

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