Demokratisierung

amerika 21Brasília. - Die Regierung aus Konservativen und Neoliberalen in Brasilien intensiviert vor den Präsidentschaftswahlen im Oktober ihr Vorhaben, staatliches Eigentum zu privatisieren. In der vergangenen Woche veräußerte die Regierung unter De-facto Präsident Michel Temer den Großteil des größten brasilianischen Energieunternehmens Eletropaulo an den italienischen Konzern Enel. Zudem hat sie versucht, das Energieunternehmen Eletrobras aus Rio de Janeiro zu verkaufen. Ein Gericht verbot dies jedoch zunächst, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag.

amerika 21Mexiko-Stadt. - Immer wieder haben internationale Institutionen sowie nationale und internationale Menschenrechtsorganisationen die Ermittlungsergebnisse und angebliche "historische Wahrheit" der mexikanischen Generalstaatsanwaltschaft (PGR) im Fall der am 26. September 2014 verschwundenen 43 Lehramtsstudenten von Ayotzinapa, Bundesstaat Guerrero, scharf kritisiert. Jetzt hat erstmals auch ein mexikanisches Bundesgericht die damals unter dem Generalstaatsanwalt Jesús Murillo Karam begonnenen Untersuchungen "zerpflückt", wie das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag berichtete.

oxfamBerlin. - Die Kämpfe um den jemenitischen Hafen Al-Hudaida bedrohen die Versorgung der Menschen im Jemen mit überlebenswichtigen Gütern, warnt die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam. Diese Menschen stünden ohnehin bereits am Rand einer Hungersnot. Die Kämpfe um Al-Hudaida hätten bereits hunderte Familien dazu gezwungen, aus ihren Häusern zu fliehen.

oenz Berlin. - Die Bundesregierung soll sich stärker für Frieden in Zentralafrika einsetzen. Das haben die Teilnehmer einer gemeinsamen Tagung der Heinrich Böll Stiftung und des Ökumenischen Netzes Zentralafrika (ÖNZ) in Berlin gefordert. In den letzten Monaten hat sich die politische Situation insbesondere in Burundi und in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) weiter zugespitzt.

misereorAachen. - Wetterextreme und zunehmende Unsicherheit in Teilen der Sahel-Zone, anhaltende Regenfälle in Kenia und hohe Lebensmittelpreise durch den Bürgerkrieg im Südsudan drohen Millionen Menschen in Afrika in eine akute Hungerkrise zu stürzen. MISEREOR fordert von der internationalen Gemeinschaft, dem Appell von Entwicklungsminister Gerd Müller zu folgen und umgehend einen UN-Krisenfonds zur Versorgung der notleidenden Bevölkerung einzurichten.

amerika 21Berlin. - Kolumbien hat im Zuge eines Europa-Besuchs von Präsident Juan Manuel Santos den Beitritt in die NATO als "globaler Partner" zum Abschluss gebracht und ist als 37. Mitgliedsstaat in die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aufgenommen worden. Santos nutzte die Gelegenheit seines Aufenthalts auch, um eine Rede vor dem Europäischen Parlament in Straßburg zu halten. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet.

amerika 21Buenos Aires. - Die Entscheidung der argentinischen Regierung, sich aufgrund verfehlter Wirtschaftspolitik wieder an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu wenden und über eine Kreditaufnahme zu verhandeln, sorgt weiterhin für Proteste und ein Veto des Präsidenten Mauricio Macri gegen eine Mehrheitsentscheidung des Senats. Dieser hatte in der Nacht zu Donnerstag nach einer zehnstündigen Sitzung für ein Gesetz gestimmt, das die Tarife für Gas, Wasser und Strom deckeln sollte, berichtete das Lateinamerika-Portal amerika21 am Freitag.

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