Demokratisierung

Berlin. - Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht im Rahmen einer dreitägigen Afrikareise den Senegal, Ghana und Nigeria. Dabei wird sie mit den jeweiligen Staats- und Regierungschefs zu Gesprächen zusammenkommen. Begleitet wird die Kanzlerin von einer deutschen Wirtschaftsdelegation. Die Welthungerhilfe erklärte anlässlich der Reise der Kanzlerin, die Bekämpfung des Hungers müsse in Afrika Priorität haben.

gfbvGöttingen. - Als Zeichen der "Hoffnung für Frieden und Gerechtigkeit" für eine der am meisten umkämpften Regionen Ostafrikas hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Entmachtung und Verhaftung des früheren Regionalpräsidenten des Ogaden in Äthiopien bezeichnet. "Der Warlord Abdi Mohammed Omar war als Schlächter allseits gefürchtet. Sein Staatsterror hat tausenden Somalis und Oromo das Leben gekostet. Auch versagte er beim Schutz von Christen, die Opfer von Angriffen radikaler Islamisten wurden", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.

amerika 21Bogotá. - Am vergangenen Sonntag haben die Kolumbianer mit einer großen Mehrheit für Maßnahmen zur Eindämmung der Korruption gestimmt. Insgesamt 36.421.026 Menschen waren bei der Volksabstimmung stimmberechtigt, am Ende fehlten jedoch etwa 600.000 Stimmen, damit die Ergebnisse ei der bindend gewesen wären. Dafür hätte sich ein Drittel der Stimmberechtigten (12.140.342) an der Abstimmung beteiligen müssen, wie das Lateinamerika-Portal amerika21 am Dienstag berichtete.

knh Duisburg. - Am 25. August 2017 eskalierte der jahrelange Konflikt in Myanmar zwischen den ethnischen Gruppen. Fast eine Million Rohingya, einer muslimischen Minderheit, sind seitdem ins benachbarte Bangladesch geflohen, mehr als die Hälfte sind Kinder. "Auch ein Jahr nach Beginn des Völkermords ist die Situation in den Flüchtlingslagern noch kritisch", berichtet die Kindernothilfe.

tdh 200Osnabrück. - Das Kinderhilfswerk terre des hommes hat zu Spenden für die Opfer der Flut in Südindien aufgerufen. "Unsere Partnerorganisationen vor Ort sind bereits aktiv und versorgen Familien mit sauberem Trinkwasser und Nahrungsmitteln", sagte Ursula Gille, Vorstand von terre des hommes. "Wir kümmern uns besonders um die Kinder, damit Babys und Kleinkinder durchgehend genug Nahrung bekommen und nicht durch schmutziges Wasser krank werden."

aerzte ohne grenzenBerlin. - Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat ein Ebola-Behandlungszentrum in der Stadt Mangina im Osten der Demokratischen Republik Kongo eröffnet. Mangina ist eine Kleinstadt in der Provinz Nord-Kivu, die als Epizentrum des jüngsten Ebola-Ausbruchs gilt. Derzeit befinden sich 37 Patienten in dem aus zwölf Zelten bestehenden Behandlungszentrum. Bei 31 von ihnen wurde eine Infektion mit dem Ebola-Virus im Labor bestätigt. Laut dem Gesundheitsministerium sind in der gesamten Region bereits 44 Menschen an Ebola gestorben.

berlin institutBerlin. - Afrika südlich der Sahara muss sich entwickeln, um der Falle aus Armut und anhaltendem Bevölkerungswachstum zu entkommen. Die afrikanische Landwirtschaft kann zum Motor für diese Entwicklung werden – auch wenn sie zurzeit die eigene Bevölkerung nicht zu ernähren vermag. Laut einer neuen Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung müssen die Bauern dafür moderne Verfahren einsetzen, um bessere Erträge zu erzielen, und sie dürfen nicht die Fehler wiederholen, die sich bei Intensivierung der Agrarproduktion anderswo eingeschlichen haben. Wenn es dann gelinge, in der Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse Jobs auf dem Land zu schaffen und Märkte zu erschließen, sei ein wichtiger Entwicklungsschritt getan.

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