Menschenrechte

amnesty internationalBerlin (epo). - Die Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai) hat an Bundeskanzler Gerhard Schröder appelliert, sich beim Staatsbesuch von US-Präsident George W. Bush in Mainz für eine "menschenrechtsgemäße Behandlung der Inhaftierten in Guantánamo" einzusetzen. "Guantánamo hat Prinzip: Seit über drei Jahren missachtet die US-Regierung eklatant völkerrechtliche Grundsätze, wenn sie diese Menschen ohne Anklage, ohne anwaltliche Vertretung, ohne Besuchsmöglichkeit, unter entwürdigenden Bedingungen festhält und foltert oder misshandelt", sagte ai-Generalsekretärin Barbara Lochbihler.

DiakonieStuttgart (epo). - Knapp acht Wochen nach der schweren Flutkatastrophe in Südasien nimmt der Wiederaufbau in einigen Krisenregionen immer konkretere Formen an. Nach der Verteilung von Lebensmitteln, Kleidung und Plastikplanen an mehr als 60.000 Familien bauen lokale Partner der Diakonie Katastrophenhilfe in Indien mit Beteiligung der künftigen Bewohner 550 Häuser wieder auf. In Cuddalore an der indischen Südküste wurden die ersten 44 Fischerboote repariert. Ihre Besitzer fahren bereits wieder zur See.

MalteserKöln (epo). - Für die Nothilfe und den Wiederaufbau in Sri Lanka sind die Malteser für 2005 Verpflichtungen in Höhe von rund drei Millionen Euro eingegangen. "Die Maßnahmen werden zum Teil von eigenen Malteser Mitarbeitern umgesetzt, zum größeren Teil von Partnerorganisationen", erklärte der Malteser Nothilfe-Experte Roland Hansen, der nach längerem Aufenthalt in Sri Lanka nach Deutschland zurückgekehrt ist.

Antanarivo. - Der Schwerpunkt der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit der Republik Madagaskar wird auch zukünftig auf der nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen liegen. Das wurde bei den jetzt zu Ende gegangen Regierungsverhandlungen zwischen Deutschland und Madagaskar in der Hauptstadt Antanarivo vereinbart.

attacFrankfurt a.M. (epo). - Um gegen Krieg und die "zunehmende Militarisierung der Außenpolitik" zu protestieren, hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac seine Mitglieder zu Demonstrationen gegen die so genannte Nato-Sicherheitskonferenz in München und beim Besuch von US-Präsident George Bush in Mainz aufgerufen.

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