Menschenrechte

urgewaldPorto Alegre (epo). - Aktivisten aus aller Welt wollen das diesjährige Weltsozialforum in Porto Alegre nutzen, um gegen die brasilianischen Pläne zum Ausbau der Atomenergie zu protestieren. Bei seinem Besuch auf dem Weltgipfel der Globalisierungskritiker am 27. Januar soll Präsident Lula mit dem wachsenden Widerstand gegen die Atomkraft konfrontiert werden.

aiBerlin (epo). - Die Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai) hat an US-Präsident George W. Bush appelliert, seine Politik zukünftig uneingeschränkt am Völker- und Menschenrecht zu orientieren. In einem Brief anlässlich der zweiten Amtseinführung des US-Präsidenten am 20. Januar forderte ai eine unabhängige Untersuchung der Folterskandale im Irak und in Guant?namo, die die Verstrickung der Führungsetagen von Militär, Regierung und Geheimdienst in den USA aufklären müsse.

Stuttgart (epo). - Die evangelische Hilfsaktion "Brot für die Welt" befürchtet die Gefährdung der Menschenrechte in den vom Seebeben betroffenen Ländern Asiens. "Die Weltgemeinschaft neigt angesichts der Zerstörung zu Wohlwollen gegenüber den Regierungen Südasiens", erklärte die Direktorin der evangelischen Hilfswerke, Cornelia Füllkrug-Weitzel. Das Bedürfnis der Gebernationen, die Mittel für die Flutopfer schnell umzusetzen, könne in den betroffenen Ländern als "Freifahrschein für Korruption und Menschenrechtsverletzungen" missverstanden und missbraucht werden.

global_policy_forumBonn (epo). Das renommierte New Yorker Global Policy Forum (GPF) hat nun auch einen Sitz in Europa. Ab sofort soll von dem neuen Büro in Bonn aus deutsche und europäische UN-Politik kritisch beobachtet und analysiert werden. Das Global Policy Forum setzt sich dafür ein, dass multilaterale Politik gestärkt, transparenter gemacht und an den Zielen einer ökologisch tragfähigen und sozial gerechten Entwicklung ausgerichtet wird.

Stuttgart (epo). - "Brot für die Welt" ist empört über die Slumräumungen in der indischen Stadt Mumbai. "Unsere Partner berichten, dass die Stadtverwaltung mit großer Härte gegen die Slumbewohner vorgeht", schrieb die Direktorin der evangelischen Hilfsorganisation, Cornelia Füllkrug-Weitzel, in einem Brief an den Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster. Sie appellierte an das Stadtoberhaupt, sich bei der Reise einer Delegation in die Partnerstadt Mumbai ab dem 23. Januar für die betroffenen Menschen einzusetzen und eine sozialverträgliche Lösung anzumahnen.

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