Menschenrechte

S?dwindBonn (epo). - Das West Papua Netzwerk und der Verein SÜDWIND haben von der indonesischen Regierung eine umfassende Reform der Verwaltung der Provinz West-Papua gefordert. Ohne eine konsequente Umsetzung des zugesagten Autonomiegesetzes sowie die Beendigung der andauernden Menschenrechtsverletzungen durch die Sicherheitskräfte werde Papua nicht zur Ruhe kommen, erklärten die nichtstaatlichen Organsationen vor der Presse in Bonn.

WIPONews York (epo). - Die Organisation für Geistiges Eigentum der Vereinten Nationen (WIPO) hat ein Internet-Forum eingerichtet, das der Diskussion des Schutzes von geistigem Eigentum in der Informationsgesellschaft dienen soll. Das Forum dient auch der Vorbereitung des Themas in Hinsicht auf die zweite Phase des Weltinformationsgipfels (WSIS), die im November in Tunis stattfindet.

Paul WolfowitzAm 1. Juni 2005 tritt Paul Wolfowitz, ehedem stellvertetender US-Verteidigungsminister und einer der geistigen Strategen des völkerrechtswidrigen Irak-Krieges, sein Amt als Präsident der Weltbank an. Sein Vorgänger James Wolfensohn habe die Weltbank geprägt wie kaum ein anderer Präsident und es verstanden, die NGOs durch Partizipationsprozesse zu zähmen. Ein Rückblick auf seine Amtszeit mache aber deutlich, wie groß die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit war, schreibt ? Weltwirtschaft und Entwicklung (WEED).

?rzte ohne GrenzenKhartum/Berlin (epo). - Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ist empört über die Festnahme eines zweiten Mitarbeiters der Organisation im Sudan. Vincent Hoedt, Koordinator für die Projekte in der westsudanesischen Krisenregion Darfur, wurde am Dienstag in Nyala festgenommen. Bereits am Montag war Landeskoordinator Paul Foreman vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Hintergrund ist ein Bericht von Ärzte ohne Grenzen über sexuelle Gewalt in Darfur.

ai report 2005Berlin/London (epo). - Mit deutlicher Kritik an der Menschenrechtspraxis der USA ist am Mittwoch in London und Berlin der Jahresbericht 2005 der internnationalen Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai) vorgestellt worden. "Viele Regierungen verfolgen heute eine menschenrechtsfeindliche Politik, obwohl sie sich formal zu Demokratie und Menschenrechten bekennen", sagte die deutsche ai-Generalsekretärin Barbara Lochbihler. "Sie brechen damit ihre Verpflichtung zu einer auf den Menschenrechten basierenden Weltordnung. Sie verhöhnen die Menschenrechte."

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