UNO

Berlin. - Anlässlich des Staatsbesuchs des kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos in Deutschland haben Hilfswerke und Menschenrechtsorganisationen deutlich stärkere Anstrengungen der kolumbianischen Regierung zur Umsetzung des Friedensvertrages gefordert. Die Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen der FARC-Guerilla und der kolumbianischen Regierung sei ein historischer Schritt gewesen. Doch die mangelnde Umsetzung des Friedensvertrages gerade auf Seiten der kolumbianischen Regierung gefährde den gesamten Friedensprozess, so die NGOs. 

malteser internationalKöln. - Zwei von drei Südsudanesen – sieben Millionen Menschen – werden in den kommenden Monaten voraussichtlich auf humanitäre Hilfe angewiesen sein. Das geht aus aktuellen Zahlen der Vereinten Nationen hervor. "Gleichzeitig verschärft sich die Sicherheitslage im Südsudan, nicht nur für die Zivilbevölkerung, sondern auch für die humanitären Helfer", berichtete Roland Hansen, Leiter der Afrikaabteilung bei Malteser International, am Montag in Köln.

gfbvGöttingen. - Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer massiven Verschlechterung der Sicherheitslage in Mali gewarnt. In den letzten Tagen seien nach GfbV-Informationen 43 Zivilisten bei Angriffen mutmaßlicher islamistischer Terroristen auf Tuareg-Camps getötet. Nachdrücklich forderte die Menschenrechtsorganisation eine Aufklärung der Massaker und eine Bestrafung der Verantwortlichen. 

gfbvGöttingen. - Vor dem Besuch von Außenminister Heiko Maas (SPD) bei der Afrikanischen Union (AU) in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor zu hohen Erwartungen an das Staatenbündnis gewarnt. "Das Auswärtige Amt lobt die AU als Stabilitätsanker. Doch die Organisation gleicht mehr einem Schleppanker, der fälschlich den Eindruck erweckt, Halt zu geben", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen. 

cir logoBerlin. - Der brasilianische Saftkonzern Cutrale steht erneut wegen moderner Sklavenarbeit auf der offiziellen Liste des brasilianischen Arbeitsministeriums. Die sogenannte "schmutzige Liste“ listet Unternehmen auf, die ihre Arbeiterinnen und Arbeiter Bedingungen "analog zur Sklavenarbeit" ausgesetzt haben. Eine neue Studie der Christlichen Initiative Romero (CIR) zeigt katastrophale Arbeitsbedingungen auf Orangen-Plantagen in Brasilien auf.

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