UNO

worldvisionFriedrichsdorf. - Drei Jahre nach ihrer Flucht aus Myanmar leben 860.000 Rohingya in Bangladesch immer noch im größten Flüchtlingslager der Welt, mehr als die Hälfte davon Kinder. Ihre Zukunft bleibt bestenfalls ungewiss. Während die humanitäre Krise morgen in ihr viertes Jahr geht, droht nun die Reduzierung der internationalen Hilfe – zum Teil aufgrund der mit COVID-19 verbundenen wirtschaftlichen Schäden.

rsfBerlin. - Reporter ohne Grenzen (RSF) hat das Urteil gegen den Mörder der mexikanischen Journalistin Miroslava Breach begrüßt. Ein Bundesrichter in Chihuahua entschied, dass der Täter für 50 Jahre ins Gefängnis muss. Breach war am 23. März 2017 in Chihuahua in ihrem Auto erschossen worden. Sie hatte sich auch überregional als Korrespondentin der Tageszeitung La Jornada einen Namen gemacht, weil sie unerschrocken über Themen wie Korruption und Drogenhandel berichtete.

amerika 21Buenos Aires. - Nach dem erfolgreichen Abschluss des Umschuldungsabkommens mit den größten privaten Gläubigergruppen in der vergangenen Woche hat Argentiniens Wirtschaftsminister Martín Guzmán nun das Ziel ausgegeben, in den ersten Monaten des nächsten Jahres ein Abkommen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zu erreichen. Das hat das Lateinamerika-Portal amerika21 am Montag berichtet.

oxfamBerlin. - Seit der Konflikt im Jemen vor mehr als fünf Jahren eskalierte, wurden medizinische Einrichtungen und die Infrastruktur der Wasserversorgung fast 200 Mal durch Luftangriffe getroffen. Zuletzt gab es auch Attacken auf COVID-19-Quarantänezentren, was den Einsatz gegen die Pandemie erschwert. Das zeigt eine aktuelle Analyse von Oxfam. Die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation fordert mehr Engagement der internationalen Gemeinschaft, um das Leid im Jemen zu beenden.

Hamburg. - Kameruns Präsident Paul Biya hat Pläne der Regierung suspendiert, große Teile des Ebo-Waldes für den Holzeinschlag freizugeben. In dem insgesamt rund 133.000 Hektar großen Waldgebiet im Kongobecken leben seltene Gorillas und Schimpansen. Dauerhaft gerettet sei Wald damit jedoch nicht, erklärte die Umweltschutzorganisation "Rettet den Regenwald" in Hamburg.

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